Personal: Rostocks Trainer Funkel änderte sein Team im Vergleich zum 1:3 in Kaiserslautern auf zwei Positionen: Für Weißhaupt und Hirsch rückten Lantz und Emara in die Mannschaft. Köln gegenüber dem 0:4 gegen Wolfsburg gleich mit fünf Änderungen: Für Pivaljevic, Kurth, Springer, Cichon und Bulajic kamen diesmal Reich, Sinkala, Reeb, Dziwior, Cullmann von Beginn an zum Einsatz.
Das Spiel im Live-Ticker Der 10. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Bei Rostock spielte Jakobsson als freier Mann hinter seinen Deckern Emara, Hill und Schröder, der sich im Ballbesitz mit in das Mittelfeld einschaltete. Lantz agierte im Mittelfeld zentral eher defensiv, Wibran half mit, die Offensive anzukurbeln.
Kölns Trainer Lienen setzte in der Abwehr auf eine Dreierkette mit Dziwior in der Zentrale, die sich abwechselnd um die Bewachung der Rostocker Stürmer di Salvo und Beierle kümmerte. Vor der Abwehr agierten Voigt und Reeb auf den Außen defensiv, ebenso wie Sinkala im Mittelfeld. Lottner mühte sich um den Spielaufbau. In Angriff spielte Reich zentral, Scherz ließ sich auf rechts fallen. Kreuz stieß bei Kölner Ballbesitz von der linken Außenbahn mit in die Spitze.
Analyse: Beide Mannschaften begannen verhalten. Rostock zwar zu Beginn mit mehr Ballbesitz, aber ohne richtige Durchschlagskraft. Durchschlagskraft, mit der Köln die Rostocker Abwehr im Verlauf der ersten Halbzeit durch gefälliges Spiel und simple Querpässe teilweise ins Schwimmen brachte.
Verändertes Bild in der zweiten Halbzeit: Rostock mit Arvidsson als dritte Spitze, Maul rückte für Emara in die Abwehr. Nach einem ausgeglichenen Start endeten die offensiven Bemühungen der Gäste spätestens mit der Führung Hansas. Köln verlor danach jegliche Ordnung, bekam Hansas Sturm-Trio nicht in den Griff. Rostock nutzte die Verunsicherung schließlich noch zu zwei weiteren Treffern.
Fazit: Verdienter Sieg der Rostocker gegen eine in der zweiten Halbzeit desolat auftretende Kölner Mannschaft.
Von Sebastian Karkos und Stephan von Nocks
| Hansa Rostock |
|---|
| 1. FC Köln |
