Personal: Freiburg mit exakt der gleichen Elf, die beim letzten Test gegen Sochaux (3:2) begann, also mit Ramdane für Sellimi (Probleme mit dem Sprunggelenk). Bremen im Vergleich zum UI-Cup-Spiel in Gent (1:0) mit Baumann, Eilts, Stalteri für Blank (nicht im Kader), Borowski und Banovic.
Das Spiel im Live-Ticker Der 1. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Die Gastgeber wie immer: mit zwei Manndeckern ohne Absicherung, weil der nominielle Libero Kehl sich stets ins Mittelfeld vorschob und sich von dort im Wechsel mit Zeyer in die Offensive einschaltete, mit jeweils nur einem Spieler auf den Außenbahnen und vier Offensiven, die häufig die Positionen wechseln. Werder dagegen streng defensiv, mit Verlaat als freiem Mann in einer Dreierkette und fünf Mann auf einer Linie kurz davor, um die Freiburger Aufbauräume zuzustellen. Herzog, ab und zu unterstützt von Stalteri, war das alleinige Bindeglied zur einzigen Spitze Ailton.
Analyse: Der SC eroberte mit viel Laufarbeit und einem aggressiven Pressing schnell den Ball und ließ ihn dann mit Kurzpässen zirkulieren. Torgefahr entstand jedoch zunächst nur einmal (nach Krstajic-Fehler), weil es den Hereingaben von der Grundlinie an Präzision fehlte und Bremen im Zerstören wirkungsvoll war. Im Spiel nach vorne jedoch waren Ailton und Herzog hoffnungslos überfordert. Als Klasnic und Silva kamen und Herzog in die zweite Reihe ging, hatte Werder mehr Spielanteile, jedoch nach wie vor kaum Torchancen. Freiburg nutzte den Platz, der sich nach der Auswechslung von Ernst und Eilts in der Mitte bot, zu brandgefährlichen Kontern.
Fazit: Ein verdienter Sieg der Freiburger, die technisch, taktisch und läuferisch überlegen, schneller, homogener, mutiger und kreativer waren. Bremens Strategie, nur zu reagieren, ging voll daneben.
Von Peter Nickel und Thomas Roth
| SC Freiburg |
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| Werder Bremen |
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1:0
Kobiashvili (50., Foulelfmeter, Linksschuss, A. Zeyer)
3:0
Coulibaly (90., direkter Freistoß, Linksschuss)
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Gelb-Rote Karten |
Gelbe Karten |

