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1860 München

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1. FC Kaiserslautern

 

0:4 (0:0)

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1860 München
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.















1. Spieltag, 1860 München - 1. FC Kaiserslautern 0:4 (0:0)

"Rote Teufel" gnadenlos

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Personal: Münchens Trainer Werner Lorant veränderte nach der 2:3-Niederlage gegen Newcastle gleich auf vier Positionen. Für Tapalovic verteidigte Greilich, an Stelle von Agostino und Schroth stürmten Max und Ipoua und statt Dhedeene rückte Cerny ins defensive Mittelfeld. Bei Lautern fiel mit Lokvenc (Rückenprobleme), Klose (Verhärtung im Oberschenkel) und Lincoln (Grippe) der "erste Angriff" aus, Brehme nominierte deshalb Marschall, Pettersson und Bjelica.


Das Spiel im Live-Ticker Der 1. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Beide Teams mit identischer 3-5-2-Grundformation, übergebenden Verteidigern, zwei defensiven Mittelfeldspielern und einem offensiven hinter den Spitzen. Ramzy kümmerte sich um Löwen-Spielmacher Häßler, Mykland um Bielica.

Analyse: Die Gäste waren zunächst bemüht, Fußball zu verhindern. Lautern zog sich zurück, überließ 1860 die Spielführung und beschränkte sich auf kraftsparendes, destruktives Schlafwagen-Gekicke. Die Löwen vermochten daraus kein Kapital zu schlagen, weil der Spielaufbau ausrechenbar und zu wenig druckvoll war. Keine öffnenden Pässe von Häßler oder Mykland, kaum Überzahl schaffende Einzelaktionen der ausgebrannt wirkenden Gastgeber, nicht vorhandene Offensivinitiative des freien Mannes Zelic, kein zwingendes Flügelspiel. Das Resultat: Nur zwei herausgespielte Torchancen im ganzen Spiel, die Lautern mit Glück (Lattenschuss Weissenberger/8.) und Geschick (Glanzparade G. Koch nach Wiesingers Linksschuss/16.) schadlos überstand.

Nach Strassers Treffer aus heiterem Himmel löste sich Münchens Defensivverbund in hektischer Betriebsamkeit in Wohlgefallen auf. Zudem konnten die durch viel Laufarbeit und die hohen Temperaturen geschwächten Sechziger körperlich nicht mehr dagegen halten, geschweige denn zulegen. Die "ausgeruhten" Lauterer nutzten - ohne zu glänzen - die physischen Vorteile und die Lücken in des Gegners Abwehr gnadenlos aus.

Fazit: Ein verdienter, Sieg der Lauterer, deren Verzögerungstaktik letztlich voll aufging.

Es berichten Uli Gerke und Michael Pfeifer

29.07.01
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Jentzsch (5) - 
Greilich (5) , 
Zelic (5)   
Riseth (5) - 
Wiesinger (4) , 
Cerny   
Mykland (3,5) , 
Weissenberger (4,5)   
Häßler (4,5) - 
Ipoua (5)   
Max (5)

Einwechslungen:
27. Dheedene (4) für Cerny
56. Bierofka (5)    für Weissenberger
56. Agostino (4,5) für Ipoua

Trainer:
Lorant
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
G. Koch (3) - 
H. Koch (3)    
Hengen (4) , 
Knavs (3)   
Basler (3,5)   
Ramzy (3,5) , 
Riedl (3) - 
Strasser (3,5)       
Bjelica (4,5) - 
Marschall (3,5)          
J. Pettersson (3,5)       

Einwechslungen:
65. Mifsud für Marschall
79. Klos für Strasser
81. Ratinho für J. Pettersson

Trainer:
Brehme

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Strasser (54., Linksschuss)
0:2
Marschall (60., Kopfball, Basler)
0:3
J. Pettersson (76., Rechtsschuss, H. Koch)
0:4
H. Koch (83., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Klos)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Zelic
(1. Gelbe Karte)
,
Bierofka
(1.)
K'lautern:
Marschall
(1. Gelbe Karte)
,
Basler
(1.)
,
Knavs
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.07.2001 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion
Zuschauer:
26500
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Hellmut Krug (Gelsenkirchen)   Note 3
ordentliche Leistung, hätte allerdings Petterssons Schwalbe mit Gelb ahnden müssen
Spieler des Spiels:
Harry Koch
Zweikampfstark und fleißig. Meldete Max ab, leitete Petterssons Tor zum 3:0 ein und verwandelte den Strafstoß zum 4:0 sicher.
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