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Hertha BSC

 - 

Energie Cottbus

 

3:1 (1:1)

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Hertha BSC
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Van Buriks Schnitzer bringt Cottbus in Front

Berlin von Rückstand unbeeindruckt

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Personal: Hertha-Coach Röber nahm nach dem 2:0-Erfolg von Rostock zwei Änderungen vor. Sanneh ersetzte Deisler (Gelb-Rot-Sperre), für Van Burik (nach überstandener Sprunggelenk- Verletzung) musste Sverrisson weichen. Energies Trainer Geyer nominierte jene Mannschaft, die in der Vorwoche den FC Bayern 1:0 bezwungen hatte.


Der 9. Spieltag im Überblick


Taktik: Bei den Berlinern - wie zuletzt im 3-5-2-System - blieb Schmidt zentrale Figur in der Dreier-Abwehrkette, seine Nebenmänner Rehmer und Van Burik hielten ihre Seiten. Beinlich, der alle Standards ausführte, und Veit agierten hinter Wosz (großes Laufpensum, dazu torgefährlich). Über die Außen versuchten Hartmann und Sanneh immer wieder, in den Rücken der Cottbuser Abwehr zu gelangen.

Energie blieb bei der in der Vorwoche gegen Bayern erstmals geprobten Deckungs-Variante: Vor Libero Sebök räumten drei nominelle Verteidiger ab - mit fester Zuordnung. Beeck bewachte im Duell der Kapitäne Preetz, Matyus Reiss und Hujdurovic Hartmann. Scherbe nahm Wosz in Empfang (und war überfordert); Latoundji, Akrapovic und Micevski bemühten sich, die beiden Spitzen zu unterstützen.

Spielverlauf: Zunächst Ball paradox in Berlin: Hertha (stark mit Wosz in der Mitte und Hartmann über links) am Drücker und mit Chancen (Wosz, Preetz, Rehmer), Energie erfolgreich - Helbig und Labak verwerteten einen groben Schnitzer Van Buriks. Davon ließen sich die Berliner, die vor allem über die Flügel die Cottbuser Deckung aufrissen, nicht beeindrucken. Energie, von leichtfertigen Fehlern bei Ballannahme und -mitnahme immer wieder gebremst, zog zu keiner Zeit ein wirksames Konterspiel auf.

Weil die Spitzen Labak, Helbig und auch Latoundji nur selten die Bälle behaupteten, war ein Nachrücken für die anderen kaum möglich. Individuelle Fehler in der Defensive (Scherbe, Helbig, Hujdurovic, Kobylanski) taten ihr übriges. Hertha - nach dem Wechsel mit Hartmann auf rechts und Roy auf links - kam so zu einem letztlich leichten Sieg.

Fazit: Verdienter Erfolg für die Berliner, die trotz des Rückstandes nie hektisch anrannten und im Mittelfeld ein klares Übergewicht besaßen.

Von Jürgen Nöldner und Steffen Rohr

22.10.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Rehmer (3) , 
An. Schmidt (3) , 
van Burik (4,5)      
Veit (3,5) , 
Beinlich (3) - 
Sanneh (4,5)   
Wosz (2)       
M. Hartmann (2,5) - 
Preetz (3,5) , 
Reiss (4,5)   

Einwechslungen:
46. Roy (3)     für Sanneh
57. Tretschok (3) für van Burik
78. Sverrisson     für Reiss

Trainer:
Röber
Energie Cottbus
Aufstellung:
Piplica (2,5) - 
Sebök (3,5) - 
Matyus (4) , 
Beeck (4) - 
Hujdurovic (4,5)   
Scherbe (5) - 
Latoundji (5)   
Akrapovic (4,5)   
Micevski (3,5)   
Labak (3,5)       
Helbig (4,5)

Einwechslungen:
72. Kobylanski für Latoundji
79. Franklin für Akrapovic
79. Horvath für Labak

Trainer:
Geyer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Labak (20., Rechtsschuss, Helbig)
1:1
Wosz (42., Kopfball, Preetz)
2:1
Roy (66., Linksschuss, Beinlich)
3:1
Sverrisson (85., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Hertha:
van Burik
(3. Gelbe Karte)
,
Wosz
(2.)
Cottbus:
Micevski
(1. Gelbe Karte)
,
Hujdurovic
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
21.10.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
49457
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
11:3
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Jörg Keßler (Höhenkirchen)   Note 4
korrekt, dass er Preetz' Tor nach Handspiel nicht gab (32.); benachteiligte allerdings Cottbus in der Beurteilung etlicher Zweikämpfe
Spieler des Spiels:
Dariusz Wosz
Ankurbler, Passgeber, Torschütze: Wosz war Herthas Bester.
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