Personal: Bei Schalke ersetzte Happe den gesperrten Van Kerckhoven, Nemec rückte für Thon in die Anfangsformation, Mpenza kehrte nach Verletzungspause für Asamoah zurück. Drei Änderungen auch bei Frankfurt: Hubtchev, Gebhardt und Rasiejewski kamen für Lösch (Bank), Mutzel (Knieprobleme) und Yang (Asien-Spiele).
Das Spiel im Live-Ticker Der 8. Spieltag im Überblick
Taktik: Schalke setzte auf die bewährte Taktik mit der Dreier- Abwehrkette, dem Fünfer-Mittelfeld sowie den beiden Spitzen Sand und Mpenza. Frankfurt trat diesmal nur mit einer Spitze (Reichenberger) auf. Die dahinter postierten Heldt und Guié-Mien wurden wechselweise von Oude Kamphuis, Hajto oder Happe im Raum übernommen. In der Eintracht-Deckung agierte Hubtchev als Libero meist auf gleicher Höhe mit den Deckern Kutschera und Kracht. Rasiejewski und Schur spielten vor der Abwehr, wobei Schur sich meist um Möller kümmerte.
Spielverlauf: Schalke brauchte eine halbe Stunde, um die Partie in Griff zu bekommen. Möller und Co. fehlte es anfangs an Passgenauigkeit, um die klaren Vorteile in den Zweikämpfen in Chancen umzumünzen. Mit zunehmender Spieldauer setzten sich jedoch Böhme und Latal auf den Außenseiten sowie Möller mehr und mehr durch, so dass die Spitzen besser ins Spiel kamen.
Frankfurt hatte dem immer größer werdenden Druck nichts entgegenzusetzen. Verlorene Zweikämpfe in der Abwehr und im Mittelfeld machten einen konstruktiven Spielaufbau fast unmöglich, Reichenberger war in vorderster Linie auf sich allein gestellt, auch der Wechsel auf zwei Spitzen (mit Ciric) nach der Pause fruchtete nicht. Im Gegenteil: Bei den Schalkern schoben die Abwehrspieler Hajto und Happe die Offensive mit an. Frankfurt schwächte sich zudem selbst durch den Feldverweis von Wimmer. Dadurch geriet der umgestellte Deckungsverband der Gäste noch mehr in Unordnung. Erst wechselte Hubtchev, dann Kutschera auf die rechte Bahn, hinten spielte die Eintracht Mann gegen Mann - und war gegen die spielerisch überzeugenden Schalker, die noch viele Chancen ausließen, völlig überfordert.
Fazit: Feldüberlegenheit und ein klares Chancenplus führten zum hoch verdienten Schalker Sieg.
Von Manfred Ewald und Michael Ebert
| FC Schalke 04 |
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| Eintracht Frankfurt |
Gelb-Rote Karten |
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Gelbe Karten |

