Personal: Nach dem 0:0 in Rostock änderte SC-Trainer Volker Finke seine Startelf auf einer Position: Für Schumann rückte der wieder genesene Kehl in die Mannschaft. Auch Eduard Geyer brachte einen Neuen: Micevski verstärkte - anders als beim 2:0 gegen Eintracht Frankfurt - das defensive Mittelfeld, Stürmer Horvath blieb draußen.
Das Spiel im Live-Ticker Der 5. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Die Freiburger Verteidiger übernahmen ihre Gegenspieler im Raum; Diarra hatte es meist mit Latoundji zu tun, wenn dieser über die rechte Seite in die Offensive ging, Müller mit Helbig, der einzigen "echten" Spitze der Gäste. Vor dieser Zweier-Deckung praktizierten Kehl und Zkitischwili in zentraler Position Arbeitsteilung: Abwechselnd übernahm einer von beiden eine Art Libero-Position - mal vor, mal hinter, mal auf einer Höhe mit den Manndeckern - der andere verstärkte das Mittelfeld. Cottbus setzte in der Abwehr (Thielemann gegen Iaschwili, Vata gegen Sellimi) und im defensiven Mittelfeld (Akrapovic gegen Baya) auf Manndeckung.
Spielverlauf: In der ersten Halbzeit war es ein schwaches Spiel. Cottbus wollte nur selten über die Mittellinie und blieb bei wenigen Konterversuchen wirkungslos. Freiburg nutzte frühe Chancen nicht (Iaschwili) und tat sich mit zunehmender Spieldauer schwerer, das Defensiv-Bollwerk der Gäste zu knacken. Zu selten wurde das gewohnte Kurzpass- Spiel aufgezogen, zu häufig der lange Pass gesucht. Baya enttäuschte zunächst als Spielgestalter, Stürmer Sellimi blieb weit unter seinen Möglichkeiten.
Nach der Pause wurde Cottbus etwas mutiger, aber nicht gefährlicher. So leitete Iaschwili mit seinem ersten Treffer auch schon den Freiburger Sieg ein. Von nun an war die Spielsituation eine andere: Die Gäste lockerten die Defensive - wenn auch nicht bedingungslos -, dem SC öffneten sich Räume für ein jetzt besseres Kombinationsspiel. Während sich die meisten Freiburger deutlich steigerten (Beispiel Baya: Er war an den ersten drei Treffern beteiligt), kam Cottbus erst in der Schlussminute zu seiner ersten Chance - und lediglich zum 1:4.
Fazit: Trotz der schwächeren ersten Halbzeit ein am Ende hoch verdienter Sieg der Freiburger.
Von Uwe Marx und Thomas Roth
| SC Freiburg |
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![]() Aufstellung: Golz (3) - Müller (2,5) , B. Diarra (3) - Kehl (3) , Tskitishvili (3) - Willi (3,5) , Ramdane (3,5) , Kobiashvili (2,5) - Sellimi (5) , Trainer:
Finke |
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