Personal: Der 1. FCK zum ersten und einzigen Mal diese Saison mit der Elf der Vorwoche. Hertha mit einer Änderung gegenüber dem 1:1 gegen Leverkusen: Für Konstantinidis spielte Maas im defensiven Mittelfeld.
Das Spiel im Live-Ticker Der 34. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Berlin auf dem Betzenberg mit offensiver Ausrichtung, zwei rochierenden Spitzen und Deisler dahinter. Der Nationalspieler machte den Unterschied zwischen beiden Mannschaften aus. Deisler zeigte sich, übernahm Verantwortung, überzeugte als Ideengeber, war von Grammozis trotz aller Bemühungen nie in den Griff zu bekommen. So eine Persönlichkeit hatten die Pfälzer weit und breit nicht zu bieten. Djorkaeff hielt sich nicht an die taktische Order, zog sich neben Lokvenc ins Mittelfeld zurück, statt neben Klose zu stürmen, abzuschirmen. Immerhin deutete der Franzose Willen an, den viele seiner Kollegen vermissen ließen. Lautern gab das seit Wochen gewohnte triste Bild ab: Anfällig in der ungeordneten Deckung, kopf- und hilflos im Mittelfeld, ohne Durchsetzungsvermögen im Angriff. Hertha musste nicht viel leisten, um mit einer kompakten Dreier-Abwehr und einer Vierer- Deckungszone im Mittelfeld einen harmlosen Gegner in Schach zu halten.
Spielverlauf: Die Anfangsphase war von Abtasten geprägt. Die Röber-Elf war zunächst darauf bedacht, nicht in Rückstand zu geraten. Da von Kaiserslautern ebenfalls nicht viel kam, entwickelte sich eine langweilige Partie mit nur wenigen Höhepunkten. Preetz (17., 25.) verpasste zwei gute Gelegenheiten zur Führung. Lauterns Aktivitäten Richtung Hertha-Strafraum beschränkten sich auf zwei Fernschüsse von Djorkaeff (12.) und Grammozis (22.) sowie einen Flankensprint von Buck (45.), der kläglich beim Abschluss scheiterte. Die erste Hälfte bot Fußball zum Abgewöhnen! Mit Wiederbeginn steigerte sich Hertha, was schnell mit der Führung belohnt wurde. Mit dem Rückstand vergrößerte sich Lauterns Lustlosigkeit noch.
Fazit: Ein verdienter Berliner Sieg. Hertha hätte bei konsequenterer Chancennutzung leicht höher gewinnen können. Der 1:0-Vorsprung war allerdings nie in Gefahr. Kaiserslautern enttäuschte auch beim Finale einer frustrierend verlaufenen Saison.
Von Uli Gerke
| 1. FC Kaiserslautern |
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| Hertha BSC |
![]() Aufstellung: Kiraly (3) - An. Schmidt (3) , van Burik (3) , Sverrisson (3,5) - Maas (4) , Dardai (4) , M. Hartmann (4) - Rehmer (4) - Preetz (4,5) Trainer:
Röber |
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0:1
Alex Alves (47., Rechtsschuss, Deisler)
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Gelbe Karten |

