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VfL Bochum

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SC Freiburg

 
VfL Bochum

1:3 (0:1)

SC Freiburg
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VfL Bochum
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











33. Spieltag, VfL Bochum - SC Freiburg 1:3 (0:1)

Bochumer Bemühungen zu harmlos

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Personal: Im Vergleich zum 0:3 in Frankfurt ersetzte VfL-Trainer Schafstall den gesperrten Bastürk, Freier (verletzt) und Lust durch Toplak, Maric und Baluszynski. Eine Änderung bei Freiburg: An Stelle von Dreyer rückte Kehl in die erste Besetzung.


Das Spiel im Live-Ticker Der 33. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Freiburg startete mit der üblichen offensiven Ausrichtung: Diarra und Schumann übernahmen im Raum die Bochumer Spitzen. Davor spielte Kehl den freischaffenden Abfangjäger mit Tendenz nach vorne. Bei der breiten Spielanlage fühlten sich im Mittelfeld lediglich Willi (rechte Außenbahn) und Kobiaschwili (links) an einen fest umrissenen Einsatzbereich gebunden. Zwischen diesen Außendienstlern kreiselten Zeyer, But und Coulibaly auf ständig wechselnden Positionen, wobei vor allem But die beiden Spitzen unterstützte.

Bochum setzte dem eine eher defensive Formation entgegen: Bemben und Colding sollten die Seiten abdichten, Mandreko, Reis und Fahrenhorst rund um die beiden Decker Toplak und Schröder ein dichtes Abwehrnetz knüpfen. Im Mittelfeld war in erster Linie Christiansen für den Spielaufbau ausgedeutet.

Spielverlauf: Der VfL Bochum startete schwungvoll und engagiert, aber viel zu umständlich und erschreckend harmlos in Tornähe (Baluszynski). Freiburg wirkte beweglicher, gedanklich schneller, war zudem spielerisch klar überlegen. Die zahlreichen Positionswechsel sorgten für ständige Unruhe in Bochums Defensiv-Abteilung, doch die ballsicheren Gäste beließen es bei der Andeutung ihrer Künste. Sie übertrieben das Kombinationsspiel, anstatt konsequent den Weg Richtung Tor zu suchen und entschlossen die wacklige VfL-Hintermannschaft zu überwinden.

Viel zu nachlässig gingen die Freiburger mit ihrer Überlegenheit um und wirkten vor allem nach dem Bochumer Anschlusstreffer fahrig und unentschlossen. Doch die Ausgleichs-Bemühungen der Bochumer in Unterzahl nach Mandrekos Platzverweis blieben gegen die fast überheblichen Freiburger zu harmlos, um wirklich eine ernsthafte Bedrohung darzustellen.

Fazit: Hochverdienter Erfolg des SC Freiburg, der allerdings mit seiner Überlegenheit verschwenderisch und nachlässig umging.

Von Thomas Hennecke und Oliver Bitter

13.05.01
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Toplak (5) , 
Fahrenhorst (5) , 
R. Schröder (5,5)    
Colding (3,5)    
Mandreko (4)    
Reis (3,5) , 
Bemben (4)    
Christiansen (5)    
M. Maric (4)    

Einwechslungen:
46. Covic (5) für R. Schröder
65. Schreiber für Bemben
74. Drincic für Christiansen

Reservebank:
Vander (Tor)
,
Lust

Trainer:
Schafstall
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Schumann (3,5) , 
B. Diarra (2,5) - 
Kehl (2)    
Willi (4)        
Coulibaly (4) , 
A. Zeyer (3,5)    
Kobiashvili (3,5) - 
But (3)    
Ramdane (4) , 
Tanko (3)        

Einwechslungen:
39. Sellimi (2,5)         für Willi
70. Baya für Tanko
80. Weißhaupt für But


Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Tanko (33., Rechtsschuss, Kehl)
0:2
Sellimi (47., Rechtsschuss, Kehl)
1:2
M. Maric (54., Foulelfmeter, Rechtsschuss, M. Maric)
1:3
Sellimi (90., Rechtsschuss, Baya)
Gelb-Rote Karten
Bochum:
Mandreko
(57.)
Freiburg:
-
Gelbe Karten
Bochum:
Colding
(3. Gelbe Karte)
Freiburg:
Willi
(6. Gelbe Karte)
,
Kehl
(8.)
,
A. Zeyer
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
12.05.2001 15:30 Uhr
Stadion:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer:
12332
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:10
Eckenverhältnis:
11:9
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
sehr aufmerksam, hatte keine Mühe mit dem anständigen und fairen Spiel
Spieler des Spiels:
Sebastian Kehl
Ordnete Defensive und Aufbauspiel, bereitete mustergültig die beiden ersten Treffer vor.
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