Personal: Bochum begann im Vergleich zum 0:5 in Dortmund mit drei neuen Leuten: Meichelbeck, Fahrenhorst und Mandreko kamen für Schreiber (zunächst auf der Bank), Sundermann (nicht im Kader) und Peschel (verletzt). Bei Schalke kehrte Waldoch nach seiner Gelb-Sperre zurück, für ihn musste Oude Kamphuis zunächst auf die Bank.
Das Spiel im Live-Ticker Der 31. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Gestützt auf die neu formierte Deckung mit Reis, der als Libero meist auf einer Höhe mit den Manndeckern Toplak und Schröder agierte, zog sich auch das Bochumer Mittelfeld weit zurück. Fahrenhorst, Schindzielorz und Mandreko knüpften ein dichtes Netz um Büskens, Möller, und Van Hoogdalem. Klare Zuteilung auf den Außenbahnen: Colding schirmte Böhme ab, Meichelbeck bekämpfte die Vorstöße von Asamoah. In Schalkes Deckung übernahmen Hajto und Waldoch als Manndecker die Bochumer Spitzen Freier und Bastürk, der sich bisweilen ins Mittelfeld zurück fallen ließ. Nemec schob sich als freier Mann vor die Deckung.
Spielverlauf: Die Bochumer zogen zwei dichte Abwehrriegel auf: Einen gegen die Gäste-Spitzen Sand und Mpenza - so verhinderten sie oft, dass die Schalker Stürmer angespielt werden konnten. Einen weiteren im Mittelfeld - dort machten sie die Räume für Schalke immer wieder geschickt eng, schnitten so oft die Transportwege für die Schalker ab. Bochums Plus: Sie standen in der Defensive sehr kompakt, "doppelten" die Gegenspieler oft, markierten ihre Kontrahenten ganz eng, machten auch die Außenbahnen konsequent zu. Schalke fand nur wenige Lücken, kam nur durch, wenn schnell und direkt gespielt wurde. So entstanden die guten Chancen für Möller, Mpenza und Asamoah. Der wurde nach der Pause stärker, Möller - vor der Pause agil - tauchte als Motor etwas ab. Bochum allerdings tat nach dem 1:0 nur wenig dafür, nachzusetzen, ließ zu viel Raum zwischen dem fast nur auf Abwehr ausgerichteten Mittelfeld und dem Sturm. So konnte Schalke Angriff auf Angriff inszenieren, mehr als der Ausgleich kam aber nicht heraus.
Fazit: Bochum setzte seine Taktik gut um, Schalke nutzte seine Torchancen zu schlecht. Deshalb geht das Remis in Ordnung.
Von Manfred Ewald und Oliver Bitter
| VfL Bochum |
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![]() Aufstellung: van Duijnhoven (2) - Toplak (3) , Reis (4) , R. Schröder (2,5) - Meichelbeck (3) - Fahrenhorst (3,5) , Schindzielorz (4) - Colding (3,5) , Mandreko (3) - Bastürk (3,5) - Trainer:
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