Personal: Bei Energie kamen Matyus, Franklin, Latoundji und der zuletzt Gelb-gesperrte Akrapovic. Scherbe, Sebök und Tzvetanov mussten auf die Bank, Micevski war gar nicht erst im Kader. Auf Wolfsburger Seite ersetzte lediglich Kryger den gesperrten Greiner.
Das Spiel im Live-Ticker Der 28. Spieltag im Überblick
Taktik: Energie-Trainer Geyer setzte auf ein 3-5-2 mit klassischem Libero (Vata) und offensiver Ausrichtung im Mittelfeld: Miriuta und Latoundji hinter den Spitzen, dazu Akrapovic als zentrale Sicherung und Bewacher des VfL-Spielmachers Kühbauer. Entsprechend traf auf der Gegenseite zumeist Akonnor auf Latoundji, Hengen auf Miriuta. Feste Zuordnungen bei Wolfsburg in der Abwehr, wo Biliskov (später Ifejiagwa) stets gegen Labak spielte und sich Kryger der Beschattung von Franklin annahm. Bei Cottbus behielten die Manndecker Matyus und Hujdurovic in der Regel ihre Seiten bei.
Spielverlauf: Die Gastgeber starteten erwartet elanvoll, doch mehr als die Großchance von Labak nach wenigen Minuten sprang nicht dabei heraus. In der Folge lieferte Energie bis zur Pause ein weitgehend zerfahrenes Spiel, das viel zu sehr durch die Mitte angelegt war. Hier stand Wolfsburg sicher, kontrollierte in der Defensive die spärlichen Cottbuser Bemühungen, war allerdings selbst nicht zum konstruktiven Vorrücken vor das gegnerische Gehäuse in der Lage. Rische und Maric blieben ohne Torszene, wurden aber auch von Kühbauer oder dem Flügelduo Weiser/Sebescen zu wenig beliefert. Insgesamt gab es auf beiden Seiten zu wenige Positionswechsel, wenig Überraschendes - die Partie erstarrte in der Statik der Grundaufstellungen.
Besser wurde es nach der Pause, als Cottbus die letzte Vorsicht ablegte und vehementer auf die Führung drängte. Latoundji steigerte sich, Labak scheiterte mehrfach knapp. Blass dagegen der geschwächte Miriuta, von dem kaum Impulse ausgingen. Dem VfL gelangen nun - bedingt auch durch Abspiel- und Konzentrationsschwächen bei Energie (Akrapovic!) - endlich einmal Konter, zudem brachte der komplette Wechsel im Sturm frischen Wind. Akpoborie ließ zwei gute Gelegenheiten aus. Nach vorübergehender Hochphase endete die Begegnung schließlich so, wie sie sich über weite Strecken präsentierte: schwach und zerfahren.
Fazit: Ein Spiel, das nur sporadisch Bundesliga-Niveau erreichte. Drei Zähler als Lohn wären zu viel des Guten für eines der beiden Teams gewesen.
Von Jürgen Nöldner und Michael Richter
| Energie Cottbus |
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![]() Aufstellung: Piplica (2,5) - Vata (3) - Matyus (3,5) , Hujdurovic (3,5) - Akrapovic (4,5) - Reghecampf (4,5) , Kobylanski (4,5) - Latoundji (3,5) , Miriuta (4,5) - Labak (4) , Franklin (5) Trainer:
Geyer |
| VfL Wolfsburg |

