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Hertha BSC

 - 

1860 München

 

3:0 (1:0)

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Hertha BSC
1860 München
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










27. Spieltag, Hertha BSC - 1860 München 3:0 (1:0)

Löwen waren schnell gezähmt

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Personal: Bei Hertha ersetzten gegenüber dem 0:3 von Cottbus Deisler, Rehmer und Sverrisson den an Windpocken erkrankten Wosz, Simunic und Veit (beide auf der Bank). 1860 München, zuletzt dem FC Bayern 0:2 unterlegen, begann neu mit Kurz, Zelic und Agostino statt Cerny (Rückenprobleme), Borimirov (Adduktorenprobleme) und Tyce (zunächst auf der Bank).


Das Spiel im Live-Ticker Der 27. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Hertha im 3-5-2-System: Deisler führte Regie, Rehmer besetzte die rechte Bahn, Konstantinidis beschattete Häßler. Da 1860 mit drei Spitzen kam, spielte jeder der drei Berliner Abwehrspieler gegen einen Mann: Sverrisson hatte es mit Schroth zu tun, Van Burik mit Agostino, Schmidt mit Max. Hertha agierte damit faktisch ohne Libero. 1860-Coach Lorant stellte Hoffmann gegen Preetz und Kurz gegen Alves. Zelic kümmerte sich um Deisler.

Spielverlauf: Nach einer kurzen Münchener Anfangsoffensive (zwei Max-Chancen; dazu eine Überzahlsituation, die Stranzl kläglich abschloss) wurde Hertha schnell dominant. Deisler, der häufig nach rechts auswich, dirigierte die Berliner Offensive, so lange seine Kraft reichte. Mit ihm, Rehmer und dem deutlich erstarkten Alves gewann das Hertha-Spiel an Sicherheit und Esprit. 1860 musste früh umstellen: Votava schied verletzt aus (Knie verdreht). Für ihn rückte Zelic in die Abwehr-Zentrale, Stranzl an die Seite Deislers und Tyce auf die rechte Außenbahn.

Die Löwen waren mit Herthas Führung (feine Flanke von Deisler auf Alves) schon gezähmt. Zu wenig Aggressivität, dazu immer wieder individuelle Fehler (Kurz vor dem ersten, Jentzsch/Hoffmann vor dem dritten Gegentor) hemmten 1860. Weil sich Häßler kaum entfalten konnte und über die Flügel wenig ging, blieben die Spitzen unterversorgt. Hertha überstand eine Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit unbeschadet. Preetz, der zuvor mehrere Chancen ausgelassen hatte, kam in der Schlussphase doppelt zum Zug und klärte die Fronten.

Fazit: Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für spielerisch und kämpferisch überzeugende Berliner gegen harmlose Löwen.

Von Sebastian Karkos und Steffen Rohr

01.04.01
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3,5) - 
Sverrisson (2) , 
van Burik (2,5) , 
An. Schmidt (3) - 
Konstantinidis (3)   
Dardai (2,5) - 
Rehmer (3) , 
M. Hartmann (3,5) - 
Deisler (2)   
Alex Alves (2,5)          
Preetz (2)        

Einwechslungen:
56. Simunic (3) für Konstantinidis
65. Tretschok für Deisler
79. Daei für Alex Alves

Trainer:
Röber
1860 München
Aufstellung:
Jentzsch (5) - 
T. Hoffmann (5) , 
T. Votava   
Kurz (4,5)   
Zelic (3,5) - 
Stranzl (4,5)      
Riseth (4) - 
Häßler (4,5) - 
Max (4,5) , 
Schroth (5) - 
Agostino (4,5)   

Einwechslungen:
15. Tyce (4) für T. Votava
74. Bierofka für Stranzl
77. Beierle für Agostino

Trainer:
Lorant

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Alex Alves (19., Kopfball, Deisler)
2:0
Preetz (78., Rechtsschuss, Sverrisson)
3:0
Preetz (89., Rechtsschuss, M. Hartmann)
Gelbe Karten
Hertha:
Alex Alves
(1. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Stranzl
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Kurz
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
31.03.2001 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion
Zuschauer:
33530
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Edgar Steinborn (Sinzig)   Note 2,5
insgesamt sicheres Auftreten, Alves (8., Attacke gegen Riseth mit gestreckten Beinen) war mit Gelb allerdings gut bedient, Stranzl hätte bereits für sein Foul an Deisler (51.) verwarnt werden können
Spieler des Spiels:
Michael Preetz
Der Berliner Kapitän war immer anspielbar, immer gefährlich - und besaß in der Endphase des Spiels dann auch die nötige Fortune.
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