Besonderes Vorkommnis: Nach 82 Minuten unterbrach Schiedsrichter Berg das Spiel für etwa eineinhalb Minuten, weil Hertha-Fans Leuchtraketen auf den Platz geschossen hatten.
Personal : Cottbus im Vergleich zum 0:2 beim FC Bayern mit einer Änderung: Beeck (nach Grippe) rutschte wieder in die Startformation, in der Sebök (Rückenbeschwerden) fehlte. Zwei Wechsel bei Hertha nach dem 1:0 gegen Rostock: Für Sverrisson (Gelb- Sperre) und Tretschok (Grippe) spielten Simunic und Wosz (nach abgesessener Gelb-Sperre).
Das Spiel im Live-Ticker Der 26. Spieltag auf einen Blick
Taktik : Energies Defensiv-Verband mit fester Zuordnung: Vor Libero Vata spielten Beeck (bewachte Preetz) und Matyus (Alves) gegen den Mann, Scherbe nahm Wosz in Empfang. Hertha, wie Energie auch, im 3-5-2-System: Die Decker Schmidt und Simunic hielten ihre Seiten. Konstantinidis kümmerte sich um Miriuta, Dardai sollte Wosz im Spielaufbau unterstützen.
Spielverlauf : Energies körperbetonte Gangart beeindruckte Berlin vom Anpfiff weg. Cottbus, auf beiden Flügeln mit Vorteilen und im Zentrum von Miriuta angetrieben, hatte zwar keineswegs mehr Spielanteile als Hertha. Allerdings trug das Geyer-Team das eigene Spiel weitaus schnörkelloser in die Spitze als der Gegner und schuf bei Standards immer wieder Gefahr. Folgerichtig fiel das 1:0 durch einen Freistoß, kurz vor der Halbzeit gar noch das 2:0 (Kiraly hatte eine Miriuta-Flanke unterlaufen). Auch die nach Beecks frühem Ausscheiden notwendig gewordene Umstellung in der Cottbuser Abwehr (Matyus jetzt gegen Preetz, Hujdurovic gegen Alves) brachte Energie nicht aus dem Rhythmus.
Hertha ging nach dem Seitenwechsel Risiko, spielte hinten ohne Absicherung und insgesamt mit mehr Aggressivität: Der eingewechselte Deisler (halbrechts offensiv) brachte neuen Schwung. Mit dem Cottbuser 3:0 (Preetz ließ Helbig unbedrängt köpfen) war das Spiel aber entschieden.
Fazit : Cottbus aggressiv, Berlin pomadig: Energies Sieg war ein Tor zu hoch, aber vollauf verdient.
Von Sebastian Karkos und Steffen Rohr
| Energie Cottbus |
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| Hertha BSC |
![]() Aufstellung: Kiraly (5) - An. Schmidt (3,5) , van Burik (3) , Konstantinidis (4,5) - Veit (5) , Dardai (3,5) , M. Hartmann (5) - Wosz (5) - Alex Alves (5) , Preetz (5) Trainer:
Röber |
Gelbe Karten |
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Cottbus: Franklin(3. Gelbe Karte) , Hujdurovic(6.) , Akrapovic(5., gesperrt) Hertha: Dardai(4. Gelbe Karte) , Simunic(2.) |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Nach 82 Minuten unterbrach Schiedsrichter Berg das Spiel für etwa eineinhalb Minuten, weil HerthaFans Leuchtraketen auf den Platz geschossen hatten.
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