Personal: Bei Energie kamen Thielemann nach Gelb-Sperre und Latoundji für die gelb-gesperrten Vata und Reghecampf ins Team. Stamm-Angreifer Helbig konnte wegen einer Innenband-Dehnung erneut nicht spielen. Ratinho und Ramzy ersetzten bei Kaiserslautern H. Koch (Rot-Sperre) und Djorkaeff (Zehen-Bruch).
Das Spiel im Live-Ticker Der 24. Spieltag auf einen Blick
Taktik: Beide Mannschaften operierten mit einem klassischen Libero - Sebök, der Vata auf dieser Position vertrat, auf der einen, Basler auf der anderen Seite. Die Energie-Abwehrspieler Beeck und Hujdurovic gingen mit den Spitzen Lokvenc und Klose konsequent mit, dagegen hielten die Lauterer Manndecker Ramzy und Klos ihre Seiten. Hristov kümmerte sich erfolgreich um Regisseur Miriuta.
Spielverlauf: Kaiserslautern dominierte die Partie von der ersten Minute an. Basler operierte mit langen Pässen auf die Spitzen, Bjelica, der später mit dem Hacken glänzend das zweite Tor vorbeitete, und Hristov sorgten für den Spielaufbau, Buck und Ratinho ergänzten sich auf der rechten Seite. Nur Energie-Torhüter Piplica verhinderte die Führung. Die Cottbuser dagegen agierten viel zu zaghaft, auch Miriuta konnte das Spiel nicht an sich ziehen. Bei den wenigen Kontern fehlte die Entschlossenheit, setzten zu wenige Cottbuser nach. Klare Chancen blieben deshalb Mangelware. Die FCK-Abwehr geriet kaum in Gefahr, Torhüter Koch blieb nahezu beschäftigungslos. Nach dem berechtigten Elfmeter waren für die Lauterer die Weichen auf Sieg gestellt. Klose und Buck entwischten immer wieder ihren Gegenspielern Hujdurovic und Kobylanski. Zwar gab bei Energie Sebök nach dem zweiten Tor seine Libero-Posten auf, doch mehr Druck konnte der Aufsteiger deshalb nicht entwickeln. Die Angriffe waren viel zu durchsichtig und langatmig angelegt, Fehlpässe unterbrachen immer wieder den Spielaufbau. Auch die Brechstange nutzte nichts, weil die Lauterer im Kopfballspiel Vorteile besaßen. Mehr als ein Kopfball von Franklin gegen die Latte (90.) sprang nicht heraus.
Fazit: Die Pfälzer verdienten sich den Sieg durch eine starke, konsequente Abwehr-Leistung und spielerische Vorteile in der Offensive. Energie fand dagegen nie richtig ins Spiel.
Von Jürgen Nöldner
| Energie Cottbus |
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![]() Aufstellung: Piplica (2,5) - Sebök (4) - Hujdurovic (4,5) , Beeck (3) - Thielemann (4,5) , Akrapovic (4,5) - Latoundji (5) , Kobylanski (4,5) - Miriuta (4) - Micevski (5) - Labak (4,5) Trainer:
Geyer |
| 1. FC Kaiserslautern |
Rote Karten |
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Gelbe Karten |

