Personal: Energie-Trainer Eduard Geyer nahm gegenüber der Niederlage in Bremen (1:3) vier Veränderungen vor. Vata, Akrapovic, Micevski und Heidrich kamen neu ins Spiel. Dafür mussten Reghecampf und Franklin auf die Bank, McKenna und Tzvetanov auf die Tribüne. Bei Dortmund gab Coach Matthias Sammer Dede und Addo den Vorzug vor Kapetanovic und Reina, die später eingewechselt wurden.
Das Spiel im Live-Ticker Der 2. Spieltag im Überblick
Taktik: Bei Cottbus agierte Vata als Libero, Beeck war für die echte Dortmunder Spitze Herrlich zuständig, Thielemann und Matyus empfingen die zurückhängenden Ikpeba und Addo. Da beide Teams im Mittelfeld mit einer taktisch nahezu identischen Vierer-Kette operierten, ergaben sich Pärchen mit festen Zuständigkeiten. Die Dreier-Abwehr-Kette der Dortmunder operierte auf einer Linie, von Heinrich in der Zentrale geschickt dirigiert.
Spielverlauf: Mit dem Führungstreffer von Evanilson, als Latoundji und Vata gleich doppelt patzten, lief das Spiel für die Dortmunder in die gewünschte Richtung. Sie konnten die Konter wie Nadelstiche setzen, vor allem über Addo und Evanilson auf der rechten Seite. Cottbus steckte den Rückstand zwar weg, doch es blieb nur bei optischem Gleichgewicht, weil der Zug zum Tor fehlte. Zu stupide wurde auf die langen Bälle von Miriuta in die Spitze geschlagen, Heidrich und Labak waren nämlich bei Metzelder und Kohler so gut wie abgemeldet. Das unentschlossene Zweikampf-Verhalten des Aufsteigers in der Abwehr wurde von der Borussia eiskalt genutzt. Erst mit der Einwechslung von Helbig und der Steigerung von Latoundji wurde das Energie-Spiel druckvoller. Doch Dortmund ließ auch nach der Resultats-Verkürzung durch Miriutas Strafstoß nichts mehr anbrennen.
Fazit: Der Ball- und Kombinationssicherheit der Borussia konnte der Aufsteiger nur läuferischen Aufwand entgegensetzen. Das war über die Distanz zu wenig, zumal die Dortmunder mit Sonntags-Schüssen aufwarteten.
Von Jürgen Nöldner und Steffen Rohr
| Energie Cottbus |
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| Borussia Dortmund |
Gelbe Karten |
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