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Energie Cottbus

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1. FC Köln

 
Energie Cottbus

0:2 (0:1)

1. FC Köln
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Energie Cottbus
1. FC Köln
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.







Konterstarke Kölner vergeben höheren Sieg

Cottbus mit desolater Vorstellung

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Personal: Energie-Coach Eduard Geyer veränderte sein Team auf drei Positionen. Für Akrapovic, Thielemann und Labak spielten von Anbeginn Latoundji, Helbig und Miriuta, der seine Oberschenkel-Verletzung vom Länderspiel-Debüt für Ungarn auskuriert hatte. Bei Köln stand Keller nach seiner Gelb-Rot- Sperre in der Anfangsformation für Voigt, der sich im Training eine Sprunggelenk-Verletzung zugezogen hatte.


Der 14. Spieltag im Überblick


Taktik: Vor dem Cottbuser Libero Sebök agierte eine Dreier-Abwehrkette, da die Kölner mit drei Spitzen aufwarteten. Vata kümmerte sich um Lottner, Miriuta und Micevski sollten für den Offensiv-Druck sorgen. Bei Köln interpretierte Cichon die Rolle des freien Mannes sehr variabel, griff teilweise schon im Mittelfeld an. Lottner agierte hinter den drei Angreifern, von denen Scherz oft aus der Tiefe des Raumes kam.

Spielverlauf: Als Micevski mit einer verunglückten Abwehr den Ball zur Führung für Timm maßgerecht vorlegte, nahm für die Cottbuser das Desaster seinen Lauf. Energie agierte hilflos, versuchte es nur mit der Brechstange. Auch Miriuta konnte keine Akzente setzen, selbst bei den Standards fehlte diesmal die Präzision. Bei den Kölner Kontern aus der sicheren Abwehr irrten die Cottbuser orientierungslos umher, begingen eminente Stellungsfehler, die von den Kölner aber nicht resolut bestraft wurden. Wenn Scherz antrat, wurden die Gegenspieler zu Fahnenstangen, wenn Timm den Turbo einlegte, brannte es vor Piplica lichterloh. Schon zur Pause hätte der 1. FC klarer führen können.

Die Gardinen-Predigt von Geyer in der Kabine wirkte nur 15 Minuten. Helbig wurde nun torgefährlicher. Der Druck von Energie wurde zwar stärker, doch an Ideen mangelte es weiterhin. Auch die Einwechslung von Labak, dafür ging Helbig ins offensive Mittelfeld, brachte nichts. Die Lienen- Männer dominierten nach einer Stunde mit ihren Kontern endgültig das Spiel. Es war nur eine Frage der Zeit und Konsequenz, wann der zweite Treffer fallen würde. Lottner, der nach der Pause stärker auftrumpfte, machte es seinen jungen Sturm- Kollegen vor, wie man eine Chance eiskalt nutzt. Zu diesem Zeitpunkt war Energie nur noch ein Spielball.

Fazit: Der Sieg der konterstarken Kölner über eine desolate Cottbuser Mannschaft hätte noch höher ausfallen müssen.

Von Jürgen Nöldner

26.11.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Piplica (2,5) - 
Sebök (5,5) - 
Hujdurovic (5,5) , 
Beeck (5) , 
Matyus (5,5)    
Vata (5) - 
Latoundji (5,5) , 
Miriuta (5) , 
Micevski (5,5)    
Helbig (4,5) , 

Einwechslungen:
64. Labak für Micevski
74. Kobylanski für Matyus

Trainer:
Geyer
1. FC Köln
Aufstellung:
Pröll (3) - 
Cichon (2) - 
Cullmann (3) , 
Sichone (2) - 
Springer (3) , 
Dziwior (2,5) , 
J. Keller (2,5) - 
Lottner (2,5)    
Scherz (2) - 
Kurth (3)        
Timm (2)        

Einwechslungen:
66. Arveladze für Kurth
88. Donkov für Timm

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Timm (13., Rechtsschuss)
0:2
Lottner (69., Linksschuss, Timm)
Gelbe Karten
Cottbus:
-
Köln:
Kurth
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
25.11.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
13816
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
3:8
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Alfons Berg (Konz)   Note 1,5
sachliche und souveräne Leitung, erkannte richtig auf Schwalbe von Kurth (63.)
Spieler des Spiels:
Christian Timm
Schoss das Führungstor, bereitete den Treffer von Lottner vor, hatte durch seine Schnelligkeit noch zwei weitere Tore auf dem Fuß.
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