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Hertha BSC

 - 

FC Schalke 04

 

0:4 (0:2)

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Hertha BSC
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










13. Spieltag, Hertha BSC - FC Schalke 04 0:4 (0:2)

SPIELBERICHT

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Personal: Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel in Dortmund fehlten bei den Berlinern Beinlich (Ferse) und Deisler (Erkältung), dafür rückten Schmidt sowie Wosz nach. Stevens nahm bei Schalke ebenfalls zwei Änderungen vor. Böhme spielte nach seiner Gelb-Sperre für Büskens auf der linken Außenbahn, vorne trat Asamoah für den verletzten Mpenza (Oberschenkel) an.


Das Spiel im Live-Ticker Der 13. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Beide Teams operierten hinten mit einer Dreierkette, wobei die Außen Konstantinidis und Sverrisson sowie ihre 04-Pendants Van Kerckhoven und Hajto konsequent ihre Seite hielten. Im Mittelfeld übernahm bei den Berlinern Veit zunächst die Bewachung von Möller, Tretschok schob sich von halblinks immer wieder in den Angriff vor, während Wosz mehrfach auf die Außen auswich. Herthas "Zehner" wurde hauptsächlich von Nemec bewacht, der als "Staubsauger" vor der eigenen Abwehr spielte. Auf der linken Außenbahn schaltete sich Böhme verstärkt ins Angriffsspiel ein.

Spielverlauf: Zwei eklatante Stellungsfehler (Konstantinidis, Sverrisson) versetzten die bis dato daheim ungeschlagenen Berliner in eine Situation, in der sie gegen eine perfekt abgestimmte Gästeelf schlichtweg überfordert waren. Die Herthaner, die nach der Halbzeitpause in der Abwehr Mann gegen Mann (Sverrisson ging jetzt verstärkt nach vorne) spielten, quälten sich förmlich nach vorne, der ballführende Akteur suchte viel zu häufig vergeblich nach Anspielstationen. Schalke dagegen überbrückte das Mittelfeld oft nur mit ein, zwei Doppelpässen (Nemec, Hajto, Möller). Asamoah, Sand sowie Böhme, den auf Außen weder Sanneh noch später Veit oder Hartmann in dessen Offensivdrang zu stoppen vermochten, sorgten so wiederholt für brenzlige Torszenen. Die Gastgeber wirkten in ihren eigenen Angriffsbemühungen hilflos - wie etwa bei Standards, wenn Eckbälle (Wosz) zu flach kamen oder Freistöße (Roy) in der Mauer landeten. Allein Schalker Großzügigkeit im Abschluss (Asamoah) sowie mehrere Paraden Kiralys, der bei mindestens zwei der vier Gegentore weniger glücklich aussah, verhinderten ein Debakel.

Fazit: Hochverdienter Erfolg von Schalke gegen eine gänzlich überforderte Berliner Heimelf.

Von Ralf Canal und Jürgen Nöldner

19.11.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (4) - 
Konstantinidis (5,5) , 
An. Schmidt (4,5) , 
Sverrisson (5) - 
Veit (5)    
Sanneh    
Tretschok (4,5) , 
M. Hartmann (4,5)    
Wosz (4,5)    
Preetz (5) , 
Alex Alves (3,5)    

Einwechslungen:
24. Dardai (4,5) für Sanneh
46. Daei (5) für Alex Alves
57. Roy (5) für Veit

Trainer:
Röber
FC Schalke 04
Aufstellung:
Reck (2,5) - 
Hajto (2) , 
Waldoch (2) , 
Nemec (2)    
Latal (2,5)        
van Hoogdalem (2,5) - 
Böhme (1,5)    
Möller (2,5) - 
Sand (1)            
Asamoah (2)    

Einwechslungen:
82. Mulder für Asamoah
87. Büskens für Nemec
88. Mikolajczak für Latal

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sand (4., Rechtsschuss, Hajto)
0:2
Sand (19., Kopfball, Möller)
0:3
Böhme (80., direkter Freistoß, Linksschuss)
0:4
Sand (86., Rechtsschuss, Mulder)
Gelbe Karten
Hertha:
M. Hartmann
(2. Gelbe Karte)
,
Wosz
(3.)
Schalke:
Latal
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
18.11.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
49476
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
3:15
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 2,5
leitete insgesamt souverän, in Einzelfällen wie nach Sverrissons Foul an Asamoah (11.) nicht immer konsequent genug
Spieler des Spiels:
Ebbe Sand
Ein Stürmer, drei Tore - Sand fegte förmlich durch die Hertha-Deckung.
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