Personal: Freiburg gegenüber dem 1:0-Pokalerfolg über Werder auf drei Positionen verändert: Diarra spielte statt des gesperrten Kondé, für Bruns und Weißhaupt rückten Vladimir But sowie Zkitischwili in die Anfangsformation. Nach der 0:1-Blamage der "B-Elf" in Karlsruhe bot HSV- Trainer Frank Pagelsdorf diesmal das vermeintlich bestmögliche Team auf, mit einer Überraschung: Statt Anthony Yeboah stürmte Marinus Bester erstmals von Beginn an. Davon abgesehen mussten Spörl, Maul, Doll und Kruse für Mahdavikia, Töfting, Barbarez und Hertzsch weichen.
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Taktik: Hamburg mit dem gewohnten 3-4-3-System, allerdings noch ein Stück offensiver als gewöhnlich: Mit Präger übernahm ein gelernter Stürmer den Part im rechten Mittelfeld, Abwehrchef Hoogma schaltete sich auffällig oft mit nach vorne ein. Trotz des zu erwartenden "Powerplays" der Hanseaten gab sich Freiburg erstaunlich unbekümmert: Zeyer agierte als freier Mann vor den Deckern Diarra und Schumann, zwangsläufig sahen sich die Außenspieler Willi (gegen Ketelaer) und Zkitischwili (gegen Mahdavikia) fast ausschließlich in die Defensive gedrängt. Kobiaschwili, Ramdane und But waren mit der Spielgestaltung überfordert.
Spielverlauf: Die Hausherren drückten von Beginn an aufs Tempo, suchten konsequent die schnelle Entscheidung. Mit Erfolg: Bereits nach gut zwanzig Minuten war beim Stand von 2:0 (Tore durch Mahdavikia und Präger) praktisch alles klar. Erst danach Freiburg mit vereinzelten, durchaus gefährlichen, Angriffen. Insbesondere aber machten die Breisgauer weiterhin dem Gegner das Toreschießen leicht. Hoogma und Bester nutzten die fehlende Abstimmung in der Freiburger Hintermannschaft zum 4:0-Pausenstand. Nach Wiederbeginn nur noch wenige Höhepunkte, so Butts gehaltener Elfmeter gegen Kobiaschwili und Töftings Freistoß zum 5:0.
Fazit: Ein locker herausgespielter Kantersieg für den Favoriten gegen auswärts einmal mehr desolate Gäste.
Von Thiemo Müller und Michael Richter
| Hamburger SV |
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![]() Aufstellung: Butt (2,5) - Kientz (3) , Hoogma (2,5) , Hertzsch (3,5) - Töfting (2) - Hollerbach (3) - Barbarez (3) - Mahdavikia (3) , Ketelaer (2,5) - Bester (2) Trainer:
Pagelsdorf |
| SC Freiburg |
Gelbe Karten |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Butt hält Foulelfmeter von Kobiashvili (49.)
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