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Werder Bremen

 - 

Energie Cottbus

 

3:1 (2:1)

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Werder Bremen
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.










46.
60.
75.
90.








Bundesliga, 1. Spieltag: Werder Bremen - Energie Cottbus 3:1 (2:1)

Hanseaten von Beginn an am Drücker

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Personal: Energie-Trainer Eduard Geyer hatte Vata, Akrapovic und Sebök wegen Trainingsrückstands zu Hause gelassen. Werder begann wie erwartet mit Debütant Stalteri für Ailton (Muskelfaserriss) im Sturm.


Das Spiel im Live-Ticker Der 1. Spieltag im Überblick


Taktik: Bremens Coach setzte auf das bewährte System mit Viererkette, je zwei defensiven und zwei offensiven Akteuren im Mittelfeld. Die Angreifer Pizarro und Stalteri rochierten permanent, wurden von den beiden Cottbuser Manndeckern Beeck (rechts) und Matyus im Raum übernommen. McKenna war auf Seiten der Gäste als klassischer Libero vorgesehen, vernachlässigte indes über seine Offensiv-Bemühungen die Abwehraufgaben.

Energie zunächst mit einem Vierer-Mittelfeld plus Latoundji als quasi "ausgelagerter" Offensivkraft halbrechts hinter den Spitzen Franklin und Labak. Nach rund 20 Minuten stellte Cottbus um: Latoundji zog sich auf die linke Bahn zurück, von dort rückte Tzvetanov als Herzog-Bewacher nach innen. Thielemann kümmerte sich um Bode, auf der Gegenseite Eilts um Energie- Spielmacher Miriuta. Da Bremens Außen Tjikuzu und Skripnik die Cottbuser Flügel Latoundji und Reghecamp banden, blieb Wicky im Mittelfeld ohne direkten Gegenspieler, nutzte dies weidlich für den Aufbau.

Spielverlauf: Die Hanseaten von Beginn an am Drücker, hätten bereits vor Miriutas genialem Freistoßtor mehrfach in Führung gehen können. Der Rückstand änderte nichts an Werders Überlegenheit, die zwangsläufig zu Treffern führte. Obwohl sich die spielerisch total enttäuschenden Lausitzer fast über die komplette Distanz einigelten, ergaben sich für die Hausherren immer wieder entscheidende Freiräume. Der Grund: Cottbus schaltete viel zu langsam um, ließ im Zweikampfverhalten jegliche Cleverness und überraschender Weise auch Aggressivität vermissen.

Fazit: Der Aufsteiger zahlte bei der Bundesliga-Premiere kräftig Lehrgeld. Werder brauchte kaum wirklich zu glänzen.

Von Thiemo Müller und Jürgen Nöldner

13.08.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (3) - 
Tjikuzu (3,5) , 
Baumann (3) , 
Verlaat (3)    
Skripnik (2,5) - 
Eilts (3)        
Wicky (2) - 
Herzog (3) , 
Bode (3)        
Stalteri (1,5)        
Pizarro (3,5)        

Einwechslungen:
73. Frings für Eilts
77. Trares für Bode
81. Bogdanovic für Stalteri

Trainer:
Schaaf
Energie Cottbus
Aufstellung:
Piplica (3,5) - 
Beeck (4)    
McKenna (5)        
Matyus (5) - 
Thielemann (4,5) - 
Reghecampf (5) , 
Tsvetanov (4)    
Miriuta (4)    
Latoundji (4,5) - 
Franklin (5)        
Labak (5)    

Einwechslungen:
50. Horvath (5) für Labak
65. Helbig für Franklin
76. Micevski für McKenna

Trainer:
Geyer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Miriuta (16., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Stalteri (34., Rechtsschuss, Skripnik)
2:1
Bode (45., Kopfball, Herzog)
3:1
Pizarro (70., Rechtsschuss, Eilts)
Gelbe Karten
Bremen:
Eilts
(1. Gelbe Karte)
,
Pizarro
(1.)
,
Verlaat
(1.)
Cottbus:
Franklin
(1. Gelbe Karte)
,
McKenna
(1.)
,
Tsvetanov
(1.)
,
Beeck
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
12.08.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
30660
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
12:2
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 5
beging zwei krasse Fehler: pfiff nach Foul von McKenna an Wicky zu früh ab, was den an sich regulären Treffer Stalteris die Anerkennung kostete (22.). Wenig später hätte Tzvetanov als letzter Mann für ein Foul an Bode Rot statt nur Gelb sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Paul Stalteri
In seinem ersten Profi-Einsatz auf Anhieb stärkster Akteur. Startete ohne eine Spur von Nervosität, bewies Laufstärke, Spielverständnis und Torriecher.
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