Personal: Energie-Trainer Eduard Geyer hatte Vata, Akrapovic und Sebök wegen Trainingsrückstands zu Hause gelassen. Werder begann wie erwartet mit Debütant Stalteri für Ailton (Muskelfaserriss) im Sturm.
Das Spiel im Live-Ticker Der 1. Spieltag im Überblick
Taktik: Bremens Coach setzte auf das bewährte System mit Viererkette, je zwei defensiven und zwei offensiven Akteuren im Mittelfeld. Die Angreifer Pizarro und Stalteri rochierten permanent, wurden von den beiden Cottbuser Manndeckern Beeck (rechts) und Matyus im Raum übernommen. McKenna war auf Seiten der Gäste als klassischer Libero vorgesehen, vernachlässigte indes über seine Offensiv-Bemühungen die Abwehraufgaben.
Energie zunächst mit einem Vierer-Mittelfeld plus Latoundji als quasi "ausgelagerter" Offensivkraft halbrechts hinter den Spitzen Franklin und Labak. Nach rund 20 Minuten stellte Cottbus um: Latoundji zog sich auf die linke Bahn zurück, von dort rückte Tzvetanov als Herzog-Bewacher nach innen. Thielemann kümmerte sich um Bode, auf der Gegenseite Eilts um Energie- Spielmacher Miriuta. Da Bremens Außen Tjikuzu und Skripnik die Cottbuser Flügel Latoundji und Reghecamp banden, blieb Wicky im Mittelfeld ohne direkten Gegenspieler, nutzte dies weidlich für den Aufbau.
Spielverlauf: Die Hanseaten von Beginn an am Drücker, hätten bereits vor Miriutas genialem Freistoßtor mehrfach in Führung gehen können. Der Rückstand änderte nichts an Werders Überlegenheit, die zwangsläufig zu Treffern führte. Obwohl sich die spielerisch total enttäuschenden Lausitzer fast über die komplette Distanz einigelten, ergaben sich für die Hausherren immer wieder entscheidende Freiräume. Der Grund: Cottbus schaltete viel zu langsam um, ließ im Zweikampfverhalten jegliche Cleverness und überraschender Weise auch Aggressivität vermissen.
Fazit: Der Aufsteiger zahlte bei der Bundesliga-Premiere kräftig Lehrgeld. Werder brauchte kaum wirklich zu glänzen.
Von Thiemo Müller und Jürgen Nöldner
| Werder Bremen |
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| Energie Cottbus |
![]() Aufstellung: Piplica (3,5) - Beeck (4) , Matyus (5) - Thielemann (4,5) - Reghecampf (5) , Tsvetanov (4) - Miriuta (4) - Latoundji (4,5) - Labak (5) Trainer:
Geyer |
Gelbe Karten |
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