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1860 München

 - 

Hamburger SV

 

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SPIELBERICHT

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Personal: Beide Teams mit je einer Änderung zum siegreichen Spiel der Vorwoche: 1860-Trainer Lorant hatte Max an Stelle Schroths nominiert, sein Kollege Pagelsdorf ließ Mahdavikia für den Gelb-gesperrten Präger ran. Durch weitere Verletzungen und Sperren hatte der HSV-Trainer aber kaum Wechselmöglichkeiten, immerhin standen neben Präger noch Kovac, Spörl, Hollerbach, Groth, Hashemian und Babatz nicht zur Verfügung.

Taktik: Auf Grund des HSV-Systems mit drei Spitzen hatte Lorant umgestellt: Zelic verteidigte rechts gegen Dembinski, Paßlack kümmerte sich um "Sturmtank" Yeboah und Greilich um den schnellen Mahdavikia - zusammen mit Libero Vanenburg verteidigte bei 1860 eine Vierer-Abwehr mit fester Zuordnung. Diese hatte auch Tapalovic, der Cardosos Kreise einengen sollte. Flexibler der HSV, der die Münchner Stürmer übergab. Ernst nahm Löwen-Spielmacher Häßler nur, wenn dieser zentral offensiv stand. Dafür schaltete sich Hamburgs defensiver Mittelfeldspieler immer wieder vorne mit ein und sorgte dadurch für Überzahl. Das waren dann die einzigen Überraschungsmomente.

Spielverlauf: Nach rund 20 Minuten, in denen der HSV wegen Münchner Nachlässigkeiten zu schnellen Chancen gekommen war, hatten sich die Systeme neutralisiert. Die insgesamt wenigen Chancen wurden nur herausgespielt, wenn sich ein Spieler im Kampf Mann gegen Mann durchsetzte. Dies gelang auf Münchner Seite Häßler, Zelic, der immer wieder mitging, und später Borimirov, sowie beim HSV Cardoso, dem eingewechselten Doll und auffallend oft Yeboah. Er schirmte den Ball mit seinem wuchtigen Körper und seiner überragenden Technik ab und spielte heransprintenden Kollegen in den Lauf. So kam Cardoso zur besten Chance des Spiels (65.), allerdings zielte der Argentinier freistehend drüber.

Mit Dolls Einwechslung stellte Lorant um, beorderte Tapalovic zu ihm und Zelic zu Cardoso. Aufregung auch bei einem Schuss Yeboahs (73.), den viele schon drin wähnten. Doch Keeper Hoffmann hatte den Ball mit einem tollen Reflex vor der Linie gehalten.

Fazit: Die ballsicheren Hamburger waren insgesamt dem Sieg näher. Letztlich jedoch verdienten sich die Münchner das Remis, weil Agostino kurz vor dem Schlusspfiff am überragend reagierenden Butt scheiterte.

Von Martin Messerer und Thomas Roth

24.10.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
D. Hoffmann (2,5) - 
Vanenburg (3) - 
Zelic (2,5) , 
Paßlack (4) , 
Greilich (3) - 
Cerny (5)    
Häßler (2,5) , 
Cizek (5)    
Winkler (4) , 
Max (5)    

Einwechslungen:
46. Pürk (5) für Cizek
59. Borimirov (3) für Cerny
71. Agostino für Max

Trainer:
Lorant
Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (2) - 
Hertzsch (3) , 
Hoogma (2,5) , 
Panadic (3) - 
F. Ernst (3)    
Gravesen (4)    
Grammozis (3,5) - 
Cardoso (2,5) - 
Mahdavikia (4) , 
Dembinski (5)    
Yeboah (2)

Einwechslungen:
46. Doll (3) für Dembinski
68. Fischer für Gravesen
84. Simunic für F. Ernst

Reservebank:
Bade (Tor)
,
Grubac

Trainer:
Pagelsdorf

Spielinfo

Anstoß:
23.10.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
32300
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 2
sicher und souverän, kann Elfmeter für den HSV geben (Vanenburg an Grammozis), muss es aber nicht
Spieler des Spiels:
Anthony Yeboah
Der Ghanaer war sehr beweglich, ein spielender Mittelstürmer, dem jederzeit ein Tor zuzutrauen war.
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