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1. FC Kaiserslautern

 - 

Bayern München

 

0:2 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Otto Rehhagel vertraute der Duisburg-Anfangsformation. Bayern gegenüber dem 1:1 in Valencia mit sieben (!) Veränderungen: Kahn (krank), Matthäus (geschont), Kuffuor, Babbel, Lizarazu, Zickler und Elber wurden ersetzt durch Wessels, Andersson, Salihamidzic, Fink, Tarnat, Santa Cruz und Jancker.

Taktik: Jeremies dirigierte als Matthäus-Vertreter die Abwehrreihe, seine Aufgabe als Staubsauger im Mittelfeld übernahm Fink, der sich Sforza annahm. Salihamidzic und Tarnat fungierten als Absicherung, blieben dabei aber blass. Angriffsführer Jancker wurde vorne massiv unterstützt von Santa Cruz und Sergio, die häufig ihre Positionen tauschten, mit diesem einfachen Mittel zusätzliche Unruhe in Lauterns Deckung schürten.

Bei Kaiserslautern versuchte sich mit wechselhaftem Erfolg Komljenovic als Effenberg-Bewacher, kam Sforza als Stratege nie in Schwung, blieben die Außen (Wagner und Ratinho) ohne Wirkung. Djorkaeff bekam kaum Entfaltungsmöglichkeiten, Marschall war als einzige Spitze ohne Durchschlagskraft.

Spielverlauf: Der 1. FCK zeigte nach stürmischem Auftakt zu großen Respekt vor dem neuformierten Gegner, der clever, abgeklärt agierte, mit Fortdauer der Partie das Geschehen bestimmte, Herr auf dem Betzenberg war. Sforza & Co. verstanden es nie, genügend Druck zu entwickeln, um München in Verlegenheit zu bringen. Das Spiel der Pfälzer war geprägt von Missverständnissen, Zufälligkeiten, Harmlosigkeit. Am meisten verwunderte: Lautern fehlten die Kräfte, um sich gegen die Niederlage zu stemmen. Von Aufbäumen keine Spur.

Fazit: Bayerns Sieg ging vollauf in Ordnung. Dabei musste München nicht einmal an die Grenze seines Leistungsvermögens gehen, um die "Roten Teufel" in Schach zu halten. Wessels strahlte bei seinem Bundesliga-Debüt früh Sicherheit aus, die sich auf alle Mannschaftsteile übertrug. Mit schnellen Pässen in die Tiefe wurde Kaiserslauterns Deckung ein ums andere Mal aufgerissen. Als Rehhagel drei Abwehrspieler opferte und alles oder nichts spielte, wäre für Bayern leicht noch mehr möglich gewesen als das 2:0, bei dem wie schon beim 1:0 Schjönberg unfreiwillig Schützenhilfe leistete.

Von Wolfgang Tobien und Uli Gerke

24.10.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (2) - 
Ramzy (4,5) - 
Schjönberg (5) - 
H. Koch (3,5)    
Strasser (3,5)    
Komljenovic (3,5)        
Ratinho (5) , 
Sforza (5) , 
Wagner (5)    
Djorkaeff (4)    

Einwechslungen:
55. Reich (5,5) für Strasser
65. Buck für H. Koch
82. Tare für Komljenovic

Trainer:
Rehhagel
Bayern München
Aufstellung:
Wessels (2) - 
Jeremies (2) , 
T. Linke (3) - 
Fink (3,5) , 
Tarnat (4) - 
Salihamidzic (4,5)    
Effenberg (3) - 
Paulo Sergio (3,5)    
R. Santa Cruz (2)    
Jancker (3)    

Einwechslungen:
46. Babbel (4) für Salihamidzic
68. Lizarazu für Paulo Sergio
78. Elber     für Jancker

Trainer:
Hitzfeld

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
R. Santa Cruz (52., Rechtsschuss)
0:2
Elber (86., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
K'lautern:
Wagner
(2. Gelbe Karte)
,
Djorkaeff
(2.)
,
Komljenovic
(1.)
Bayern:
-

Spielinfo

Anstoß:
23.10.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
41500 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:10
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Hellmut Krug (Gelsenkirchen)   Note 2
konsequent in seinen Entscheidungen; auch, als es hektisch wurde oder seine Assistenten Probleme mit Abseitsstellungen hatten
Spieler des Spiels:
Roque Santa Cruz
Der 18-Jährige krönte seinen guten Auftritt mit dem Führungstor, entfachte im Angriff die meiste Gefahr.
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