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Arminia Bielefeld

 - 

Borussia Dortmund

 

0:2 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Im Vergleich zum Pokalspiel in Hannover waren bei den Arminen Weissenberger und Peeters wieder dabei, Bagheri und Waterink mussten weichen. Bei Dortmund rückte Lehmann wieder für de Beer ins Tor, Addo und Kohler kamen für Bobic (Muskelverhärtung) und Baumann.

Taktik: Dortmund attackierte mit einem Stoßstürmer (Ikpeba), um den sich in der Zentrale Klitzpera kümmerte. Je nach Bedarf sollten Addo (rechts) und Möller mit vorrücken; in diesem Fall ergänzten Maul und Peeters die Bielefelder Hintermannschaft zu einer Dreier-Formation. Vor allem über die Flügel (Rydlewicz) wollten die Bielefelder den BVB-Abwehrverband knacken und die beiden Brasilianer Dede und Evanilson mit Defensivaufgaben eindecken. Auf der anderen Seite sollten sich Kohler und Reuter wesentlich an der Spieleröffnung beteiligen und Möller auf zurückgezogenem Posten die Attacken mit einleiten. In der Spielfeld-Mitte stellten sich wechselweise Ricken und Nerlinger dem Bielefelder Regisseur Weissenberger in den Weg.

Spielverlauf: Mit feiner Raumaufteilung und angetrieben von dem glänzend aufgelegten Möller, der sich mal weit zurückfallen ließ, mal seinen Gegenspieler Peeters am und im Strafraum beschäftigte, erarbeitete sich der BVB Feldvorteile. Dabei unterbanden die Gäste die Befreiungsversuche der Arminen frühzeitig. Nur gelegentlich und dann meist über den schnellen Rydlewicz, der rechts wie links auftauchte, starteten die Bielefelder flotte Konter. Dann schalteten die Borussen sehr zögernd von Angriff auf Abwehr um, hatten in der Rückwärtsbewegung erhebliche Probleme (Dede, Evanilson), doch selbst größte Möglichkeiten ließen die Arminen durch van der Ven und Labbadia ungenutzt.

Den entscheidenden Vorteil verschafften sich die Gäste, bei denen Möller etwas abbaute, mit der Einwechslung von Billy Reina, den seine Ex-Kollegen nie in den Griff bekamen. Seine Einzelaktionen entschieden die Partie, zumal Arminias Gegenangriffe nach großem läuferischem Aufwand in den ersten 60 Minuten am Ende nicht mehr so zwingend vorgetragen wurden.

Fazit: Verdienter Erfolg der vor allem beim Torschuss abgeklärteren Dortmunder.

Von Oliver Bitter und Manfred Ewald

17.10.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Miletic (2,5) - 
Peeters (5)        
Klitzpera (3) , 
Maul (3,5)    
Stratos (3) - 
Meißner (4) , 
Hofschneider (3,5) - 
Rydlewicz (2,5)    
Weissenberger (5)    
Labbadia (5) - 

Einwechslungen:
60. Waterink (3,5) für Peeters
72. Böhme für Maul
82. Ivanovic für Rydlewicz

Trainer:
Gerland
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Lehmann (1,5) - 
Wörns (3) , 
Kohler (2) - 
S. Reuter (3) - 
Evanilson (5)    
Ricken (3)        
Nerlinger (3) , 
Dede (4,5) - 
O. Addo (5)        
Möller (2,5) - 
Ikpeba (5)    

Einwechslungen:
60. Reina (1,5)     für Ikpeba
74. Barbarez für O. Addo
89. Feiersinger für Ricken

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Reina (72., Rechtsschuss, S. Reuter)
0:2
Ricken (85., Linksschuss, Reina)
Gelbe Karten
Bielefeld:
Weissenberger
(3. Gelbe Karte)
,
Peeters
(2.)
Dortmund:
O. Addo
(2. Gelbe Karte)
,
Evanilson
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
15.10.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Alm, Bielefeld
Zuschauer:
26600 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Bernd Heynemann (Magdeburg)   Note 3
zunächst sehr kleinlich, dann auch mal großzügig, aber ohne gravierende Schwächen
Spieler des Spiels:
Giuseppe Reina
Zündete nach seiner Einwechslung den Turbo; traumhaft sein Tanz mit dem Ball zum 1:0.
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