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Hamburger SV

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VfL Wolfsburg

 
Hamburger SV

2:2 (1:1)

VfL Wolfsburg
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SPIELBERICHT

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Personal: Beim HSV gab Torhüter Butt (Stauchung im Lendenwirbelbereich) nach dem Aufwärmen grünes Licht, so dass Trainer Pagelsdorf nur Kapitän Groth (Adduktorenverletzung) durch Grammozis ersetzen musste. Zwei Wechsel auf Wolfsburger Seite: Für Akonnor (Knieverletzung) und Munteanu (Bank) kamen Maltritz und Sebescen in die Anfangsformation.

Taktik: Die Hamburger präsentierten sich wie üblich im 3-4-3, Grammozis nahm Groths Posten auf der rechten Seite hinter Mahdavikia ein. Der VfL richtete sich voll auf das HSV-System aus: Viererkette gegen den Drei-Mann-Sturm mit Thomsen als freiem Mann und fester Zuordnung für O'Neil (gegen Yeboah). Kryger (links gegen Mahdavikia) und Greiner (rechts gegen Präger) behielten ihre Positionen auch dann bei, wenn die beiden Hamburger Flügelspieler rochierten. Im Mittelfeld versuchte Maltritz die Räume von Cardoso einzuengen, davor spielte Nowak den Auffangjäger für Kovac.

Spielverlauf: Wolfsburg steckte den frühen Rückstand weg, hätte nach dem 1:1 sogar nach Großchancen für Akpoborie und Juskowiak bis zur Halbzeit führen müssen. Vor allem mit einem Übergewicht auf den Außenbahnen (Weiser und Sebescen klare Punktsieger gegen Grammozis und Hollerbach) gelangen immer wieder gefährliche Stafetten, die die nicht sicher wirkende Hamburger Deckung beeindruckten. Ein entscheidendes Plus der Wolfsburger, denn der HSV fand auf den Seiten fast nicht statt, dadurch blieb das bekannte Kombinationsspiel weitgehend aus. Allein Cardoso ergriff zentral die Initiative, stand aber allein auf weiter Flur. Zumal die Spitzen bei ihren direkten Gegenspielern abgemeldet waren, keine Anspielstationen boten. Kein Mittel fanden die Gastgeber gegen das dichte VfL-Bollwerk. Dieses wackelte lediglich als das 2:1 gefallen und kurz einmal Hamburger Siegeswille erkennbar war. Doch Wolfsburg kam über die gewonnen Zweikämpfe wieder ins Spiel, störte früh und zwang den Gegner zu Fehlern. Vom Schock des erneuten Ausgleichs erholte sich der HSV nicht mehr.

Fazit: Ein Remis, über das sich Hamburg glücklich schätzen kann. Wolfsburg verdiente sich den Punkt redlich, muss sogar um einen verpassten Sieg trauern.

Von Hubert Meyer und Michael Richter

26.09.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (2) - 
Hertzsch (4) , 
Hoogma (3) , 
Panadic (3,5) - 
N. Kovac (4) - 
Grammozis (4,5) , 
Hollerbach (4,5)        
Cardoso (2)        
Mahdavikia (5) , 
Präger (4,5) - 
Yeboah (4,5)

Einwechslungen:
82. Simunic für Hollerbach

Trainer:
Pagelsdorf
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (3) - 
Greiner (3)    
O'Neil (3) , 
Thomsen (3)    
Kryger (3)    
Maltritz (4) - 
Sebescen (3)    
Nowak (3) , 
Weiser (2) - 
Juskowiak (4) , 
Akpoborie (2,5)        

Einwechslungen:
74. Ballwanz für Sebescen

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cardoso (9., Linksschuss)
1:1
Akpoborie (12., Linksschuss, Weiser)
2:1
Cardoso (56., Rechtsschuss, Mahdavikia)
2:2
Akpoborie (65., Linksschuss, Sebescen)
Gelbe Karten
HSV:
Hollerbach
(3. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Thomsen
(3. Gelbe Karte)
,
Greiner
(2.)
,
Kryger
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
24.09.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
42232
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:8
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Bernd Heynemann (Magdeburg)   Note 4
Probleme mit der Vorteilsregel, fiel außerdem oft auf Schwalben herein
Spieler des Spiels:
Rodolfo Esteban Cardoso
Hamburgs Aktivposten, immer anspielbar, kreativ und torgefährlich.
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