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SSV Ulm 1846

 - 

Arminia Bielefeld

 

2:0 (2:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Ulms Trainer Andermatt krempelte das Team im Vergleich zum 1:2 in Rostock komplett um. Für die gesperrten Grauer und Radoki ergänzten Marques und Kinkel die Viererkette. Unsöld rückte nach dem Ausfall von Rösler (Bänderdehnung im rechten Knöchel) von der rechten Abwehrseite ins linke Mittelfeld. Dafür nahm Bodog Unsölds Platz in der Kette ein. Den ebenfalls gesperrten Van der Haar ersetzte auf der rechten Außenbahn Scharinger, anstelle des angeschlagenen Trkulja (Leistenprobleme) stürmte Pleuler. Bei Bielefeld gegenüber dem 0:0 gegen Wolfsburg eine Änderung: Bagheri lief für Stratos (Risswunde am Gesäß) als Libero auf.

Taktik: Ulm präsentierte sich in gewohntem 4-4-2-System. Die Innenverteidigung bildeten Marques und Stadler - außen sicherten Bodog und Kinkel ab, die sich beide auch häufig ins Angriffsspiel einschalteten. Das in Rautenform angeordnete Mittelfeld sowie beide Stürmer störten früh, wollten so Überzahl bei Ballnähe schaffen. Die ballsicheren Bielefelder versuchten, mit kontrolliertem Aufbauspiel Tempo und Gegner zu beherrschen. Bagheri agierte dabei anders als Stratos als Libero hinter den Deckern, Meißner kümmerte sich bis zum 0:2 um den Ulmer Gora.

Spielverlauf: Bielefeld fand nie ins Spiel, wirkte behäbig. Die Offensiv-Bemühungen der Ostwestfalen waren zu statisch, ein Flügelspiel fand nicht statt. Auch Trainer Gerlands Versuch einer Kurskorrektur mit der frühen Hereinnahme von Böhme und Bode änderte nichts. Bezeichnend, dass die Arminia erst in der 59. Minute zu ihrer ersten und einzigen (!) Torchance kam. Ganz anders die Ulmer, die dank ihres aggressiven Zweikampf-Verhaltens und ihrer hohen Laufbereitschaft klar dominierten. Beeindruckend auch ihr geradliniges Spiel in die Spitze. Mit Steilpässen auf die rochierenden Zdrilic und Pleuler hebelten besonders Gora und Scharinger die Bielefelder Abwehr aus. So auch vor dem 1:0, als Pleuler das Laufduell gegen Bagheri gewann und die Vorarbeit für Zdrilic leistete.

Fazit: Ulm führte Bielefeld teilweise vor und hätte bei einem Chancenverhältnis von 11:1 (!) deutlich höher gewinnen müssen.

Von Christian Biechele und Jan Lustig

19.09.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SSV Ulm 1846
Aufstellung:
Laux (3) - 
Bodog (2,5) , 
Rui Marques (3) , 
Stadler (3) , 
Kinkel (2) - 
Otto (1,5) - 
Scharinger (2)    
Unsöld (2,5) - 
Gora (2,5) - 
Zdrilic (2,5)            
Pleuler (2)        

Einwechslungen:
85. Trkulja für Zdrilic
90. M. Konrad für Pleuler

Trainer:
Andermatt
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
G. Koch (2) - 
Bagheri (5,5)    
Peeters (5)    
Klitzpera (4,5)    
Hofschneider (4,5) , 
Meißner (5) , 
Maul (5) - 
Rydlewicz (5,5)    
Weissenberger (5)    

Einwechslungen:
29. Bode (5) für Rydlewicz
29. Böhme (5) für Weissenberger
59. Göktan (4,5)     für Bagheri

Trainer:
Gerland

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Zdrilic (15., Rechtsschuss, Pleuler)
2:0
Scharinger (28., Rechtsschuss, Kinkel)
Gelbe Karten
Ulm:
Zdrilic
(2. Gelbe Karte)
,
Pleuler
(1.)
Bielefeld:
Klitzpera
(1. Gelbe Karte)
,
Peeters
(1.)
,
Göktan
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
18.09.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Donaustadion, Ulm
Zuschauer:
19500
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
11:1
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 3
hatte die Partie im Griff, irrte sich aber in einer wichtigen Situation. Als Labbadia alleine auf Laux (75.) zulief, entschied er fälschlicherweise auf Abseits.
Spieler des Spiels:
Oliver Otto
Der Staubsauger vor der Abwehr war die entscheidende Figur im Ulmer Mittelfeld. War überall zu finden, gewann fast alle Zweikämpfe und kurbelte zudem das Angriffsspiel an.
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