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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
SSV Ulm 1846

SSV Ulm 1846


EINTRACHT FRANKFURT
SSV ULM 1846
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.

SPIELBERICHT

Personal: Frankfurt mit drei Änderungen gegenüber dem 1:4 in Leverkusen: Heldt, Sobotzik, Yang spielten für Gebhardt (Leistenbeschwerden), Bindewald und Zampach. Ulm setzte auf die gleiche Elf wie beim 2:0-Erfolg zuletzt gegen Wolfsburg.

Taktik: Unverändert beim SSV auch die taktische Ausrichtung. Die Abwehr wie gewohnt mit Viererkette, vorne mit Van der Haar und Zdrilic, die von Leandro hinter den Spitzen unterstützt wurden. Die Eintracht baute die Grundformation hingegen kräftig um, agierte offensiver als in Leverkusen, wo nur Salou gestürmt hatte, der zu Hause wieder von Yang unterstützt wurde. Außerdem war Spielmacher Heldt erstmals nach Muskelfaserriss in der Wade wieder von Anfang an dabei. Die rechte Mittelfeldseite war mit Guié-Mien und Sobotzik offensiv ausgerichtet, links bot Trainer Magath wegen des Ausfalls von Gebhardt mit Rasiejewski und Schur, der Heldt in der Zentrale den Rücken frei hielt, defensivere Spieler auf.

Spielverlauf: Guié-Mien, der auf der Außenbahn begann, zog frühzeitig nach innen, seinen Part übernahm fortan Sobotzik. Die Überlegenheit der Frankfurter endete mit dem 1:1 (41.), das die Eintracht aus dem Konzept brachte. Ulm verstand es mit seinem kompakten Mittelfeld früh die Frankfurter Vorstöße abzufangen. Gleichzeitig erhöhte der SSV den Druck nach vorne. Ab der 70. Minute versuchte es Trainer Andermatt schließlich mit einer totalen Offensive, brachte mit Trkulja einen weiteren Stürmer, beorderte außerdem Leandro in die Spitze. Dass Magath wenig später Bindewald aufs Feld schickte, um seine Defensive zu stärken, änderte kaum etwas daran, dass das Spiel zu Gunsten des SSV zu kippen drohte. Erst als Stadler, der schon beim 0:1 seines Gegenspielers Salou schlecht ausgesehen hatte, Reichenberger unmittelbar auf der Strafraumlinie legte und Heldt den Foulelfmeter sicher verwandelte (89.), war die Partie und damit auch die Abstiegsfrage entschieden.

Fazit: Über 90 Minuten gesehen geht der Eintracht-Zittersieg auf Grund des leichten Übergewichts an Torchancen in Ordnung, weil Ulm nicht vermochte, seine Feldvorteile nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in weitere Treffer umzumünzen.

Von Thiemo Müller und Michael Richter

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Heinen (4) - 
Kutschera (3) , 
Hubchev (3) , 
Kracht (3,5) - 
Schur (3,5)    
Rasiejewski (4) - 
Guié-Mien (3)    
Sobotzik (5)    
Heldt (2)    
Salou (3)        

Einwechslungen:
67. Fjörtoft     für Salou
78. Bindewald für Sobotzik
84. Reichenberger für Guié-Mien

Trainer:
Magath
SSV Ulm 1846
Aufstellung:
Laux (3) - 
M. Konrad (3,5)    
Rui Marques (3,5) , 
Stadler (4,5) , 
Kinkel (3,5)        
Otto (3) - 
Maier (3)        
Unsöld (3) - 
Leandro (3,5) - 
Zdrilic (3,5) , 
van de Haar (3)        

Einwechslungen:
64. Gora für van de Haar
70. Trkulja     für Kinkel
76. Scharinger für Maier

Trainer:
Andermatt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Salou (24., Rechtsschuss, Guié-Mien)
1:1
van de Haar (41., Rechtsschuss, Leandro)
2:1
Heldt (89., Foulelfmeter, Linksschuss, Reichenberger)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Schur
(10. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Fjörtoft
(6.)
Ulm:
Kinkel
(3. Gelbe Karte)
,
Maier
(2.)
,
M. Konrad
(1.)
,
Trkulja
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
20.05.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Waldstadion, Frankfurt
Zuschauer:
58245 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
8:1
Schiedsrichter:
Hellmut Krug (Gelsenkirchen)   Note 2
ohne Probleme, lag bei allen wichtigen Entscheidungen richtig
Spieler des Spiels:
Horst Heldt
Sehr laufstark, Antreiber des Frankfurter Spiels. Eiskalt beim Elfmeter zum Siegtor.

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