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SC Freiburg

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1. FC Kaiserslautern

 
SC Freiburg

2:1 (1:1)

1. FC Kaiserslautern
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SPIELBERICHT

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Personal: Keine Veränderung beim Sportclub, Trainer Volker Finke brachte exakt jene Anfangself, die zuletzt beim 0:0 in Berlin zum Einsatz kam. Otto Rehhagel nahm nach dem 6:2 gegen den SSV Ulm zwei Änderungen vor: Für den verletzten Komljenovic und Tare spielten Ramzy und Hristov.

Taktik: Unverändert das System der Freiburger - flexibles 3-5-2, ballorientierte Spielweise, Libero vor der Abwehr, Kurzpass-Spiel, Verschieben zur ballnahen Seite. Die Gäste spielten mal mit Viererkette in der Abwehr, mal mit Dreierkette, je nachdem, wo sich Basler positionierte. Davon abhängig war auch die Besetzung im zentralen Mittelfeld (mal doppelt, mal dreifach). Von den beiden Spitzen spielte Hristov zurückgezogen.

Spielverlauf: Die Freiburger starteten furios und kamen bereits in der Anfangsminute zur ersten Torchance (Weißhaupt). Ballsicherer, spielfreudiger, leichtfüßiger als der Gegner erarbeiteten sie sich bis zur Pause ein Eckenverhältnis von 12:0. Angetrieben vor allem vom überragenden Kobiaschwili und vom wie gewohnt fleißigen Baya zogen sie immer wieder das Tempo an und fanden über schöne Ballstaffetten den Weg an oder in den gegnerischen Strafraum. Kaiserslautern zog sich zurück, hatte deutlich weniger Ballbesitz und wartete auf Kontersituationen. Meist wurde Hristov mit langen Bällen gesucht, die er auf den schnellen Pettersson abzulegen versuchte. So überraschend das 0:1 fiel (es war der erste viel versprechende Angriff), so verdient war der Freiburger Ausgleich vor der Pause.

Nach dem Wechsel und - vor allem - nach der Führung zogen sich die Freiburger etwas zurück und warteten ihrerseits auf Konterchancen. Sie ergaben sich gegen Ende fast im Minutentakt, wurden aber reihenweise fahrlässig vergeben (Baya, Iaschwili, der sich häufig zu spät vom Ball trennte). Die Lauterer setzten in dieser Phase vor allem auf weite und (zu) frühe Flanken in den Strafraum (Basler), um die größere Kopfballstärke auszuspielen - allerdings ohne Erfolg.

Fazit: Ein hochverdienter Erfolg der Gastgeber, der bei konsequenterer Chancenverwertung deutlich höher hätte ausfallen können.

Von Uwe Marx und Peter Nickel

14.05.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Müller (3) , 
B. Diarra (3) - 
Hermel (3,5) - 
A. Zeyer (2,5) - 
Willi (4)    
Weißhaupt (3,5)    
Kobiashvili (1,5)    
Baya (2) - 
Sellimi (2,5)        
Iashvili (3,5)    

Einwechslungen:
61. Schumann für Willi
74. Ramdane für Sellimi
86. Kondé für Weißhaupt

Trainer:
Finke
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
G. Koch (4)    
Basler (4,5)    
H. Koch (3) , 
Sforza (4) , 
Schjönberg (2,5) - 
Ramzy (4) , 
Strasser (3) - 
Buck (4)    
Reich (3,5) - 
Hristov (3,5) - 
J. Pettersson (3)    

Einwechslungen:
31. Gospodarek     für G. Koch
46. Roos (4) für Gospodarek
61. Marschall für Buck

Reservebank:
Hrutka
,
Ratinho
,
Tare

Trainer:
Rehhagel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
J. Pettersson (21., Linksschuss, Strasser)
1:1
Sellimi (42., Kopfball, Baya)
2:1
Kobiashvili (59., Linksschuss, Baya)
Gelbe Karten
Freiburg:
Iashvili
(3. Gelbe Karte)
K'lautern:
Basler
(3. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Nachdem der eingewechselte Ersatzkeeper Gospodarek sich ebenfalls verletzt hatte, ging während der zweiten Halbzeit Feldspieler Schjönberg ins Tor.
Schjönberg hält Foulelfmeter von Iashvili (84.)

Spielinfo

Anstoß:
13.05.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
25000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
12:7
Eckenverhältnis:
15:5
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 2
souverän und unauffällig
Spieler des Spiels:
Levan Kobiashvili
Erneut eine überragende Leistung der Freiburger Nummer zehn: stark in Offensive und Defensive, ballsicher, kreativ, torgefährlich.
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