Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Hertha BSC

 - 

SC Freiburg

 

0:0 (0:0)

Seite versenden

SPIELBERICHT

- Anzeige -

Personal: Trainer Röber brachte bei den Berlinern gleich fünf Neue. Sanneh und Dardai saßen nach ihrem Länderspiel-Einsatz unter der Woche zunächst nur auf der Bank, dafür kamen Deisler und Neuendorf ins Team. Van Burik, Veit und Daei ersetzten zudem Konstantinidis sowie die verletzten Alves und Hartmann. Auf Freiburger Seite erfolgte mit Hermel für Dreyer nur eine personelle Änderung.

Taktik: Die Berliner traten wie gewohnt mit ihrem 3-5-2-System an. Van Burik agierte als freier Mann in der Dreierkette auf einer Linie mit Schmidt und Sverrisson, die ihre Gegenspieler bei Positionswechsel wie immer übergaben. Im Mittelfeld spielte Veit diesmal auf der linken Außenbahn, wobei er im Vergleich zu Rehmer auf der rechten Seite defensiver ausgerichtet war. Bei den Freiburgern übernahm Baya die offensive Rolle im kompakten Mittelfeld, Zeyer die defensive als Wosz-Bewacher. Hermel spielte vor den beiden Verteidigern Diarra und Müller, die auch bei Flügeltausch von Preetz und Daei ihre Seiten hielten.

Spielverlauf: Die gefälligeren Aktionen gingen anfangs von den Freiburgern aus. Da die Berliner im Mittelfeld oft zu weit vom Mann standen, genoss allen voran Baya (anfangs gegen Deisler) den vorhandenen Freiraum. Zeyer sorgte zudem dafür, dass Wosz kaum in Erscheinung trat. Die Hertha-Lethargie endete, als Röber ab der 23. Spielminute eine entscheidende taktische Umstellung vornahm. Rehmer wurde zurück auf den rechten Verteidiger- Posten beordert, Schmidt rückte dafür als Baya-Bewacher ins halbrechte Mittelfeld vor. Und Deisler, befreit von der bisherigen Aufgabenstellung, erwies sich urplötzlich auf der rechten Außenbahn als neue Initialzündung für das Hertha-Spiel.

Allen voran der diesmal spiel- und kopfballstarke Daei, von dem Müller mehrfach zu weit weg stand, verzweifelte jedoch an dem Mann, der letztlich mit seinen Paraden das Spiel entschied. An Golz führte diesmal kaum ein Weg vorbei. Und wenn, dann rettete Kobiaschwilli auf der Linie (37.). Die klare Überlegenheit der Berliner, bei denen Rehmer, Van Burik und Wosz nicht ihre Offensivstärken der vergangenen Wochen zeigten, blieb deshalb am Ende folgenlos.

Fazit: Glückliches Remis für Freiburg, ärgerlich für Hertha angesichts klarer Chancen.

Von Ralf Canal und Steffen Rohr

01.05.00
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
An. Schmidt (3,5)   
van Burik (4)   
Sverrisson (3,5) - 
Deisler (2,5) , 
Neuendorf (3,5)   
Rehmer (4) , 
Veit (4)      
Wosz (4,5) - 
Preetz (3,5) , 
Daei (2,5)

Einwechslungen:
46. Dardai (3,5) für Veit
81. Roy für Neuendorf
89. Sanneh für An. Schmidt

Trainer:
Röber
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (1) - 
Müller (4,5) , 
B. Diarra (3,5)   
Hermel (3,5) - 
A. Zeyer (3) - 
Willi (4)   
Kobiashvili (4)   
Weißhaupt (3,5)   
Baya (2,5) - 
Sellimi (4)   
Iashvili (4)   

Einwechslungen:
57. Kondé (4) für B. Diarra
61. Schumann für Willi
72. Ramdane für Weißhaupt

Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Hertha:
van Burik
(6. Gelbe Karte)
,
Veit
(2.)
Freiburg:
Kobiashvili
(6. Gelbe Karte)
,
Sellimi
(2.)
,
Iashvili
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
28.04.2000 20:00 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
45128
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
11:4
Eckenverhältnis:
8:1
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 3,5
die Gelbe Karte für Iaschwilli wegen angeblicher Schwalbe (45.) war nicht berechtigt
Spieler des Spiels:
Richard Golz
Der Freiburger Auswärtserfolg hatte einen Namen. Golz hielt in seiner Heimatstadt alles, was zu halten war. Und noch ein bisschen mehr ...
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -