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SC Freiburg

 - 

FC Schalke 04

 

2:1 (1:1)

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SPIELBERICHT

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Personal : Nach dem 0:1 in Stuttgart rückten auf Freiburger Seite Dreyer, Müller und Kobiaschwili für Hermel, Schumann (beide erkrankt) und Bruns in die Startformation. Schalke-Trainer Huub Stevens brachte im Gegensatz zum 0:0 gegen Ulm Kmetsch für Alpugan, Asamoah für den verletzten Mpenza und Van Kerckhoven für Held.

Taktik: Dem gewohnten Freiburger Konzept - Libero vor der Abwehr, 3-5-2-Grundformation, ballorientiertes Spiel, Kurzpass- Fußball - setzte Schalke Ähnliches entgegen: Auch Thon spielte vor den beiden Manndeckern, die ihre Seite meist hielten und die Stürmer übergaben; das zentrale Mittelfeld war ebenfalls dreifach besetzt, Kmetsch, Nemec und Oude Kamphuis platzierten sich häufig sogar auf einer Linie.

Spielverlauf: Bei hohen Temperaturen entwickelte sich ein tempoarmes Spiel auf niedrigem Niveau. Nach der frühen Gäste- Führung - begünstigt von einem Doppel-Fehler in der Freiburger Deckung (Zeyer, Diarra) - tat sich der Sportclub schwer, seine gewohnten Stärken zum Tragen zu bringen: Zwischen Abwehr und Mittelfeld taten sich große Lücken auf, es fehlte die Laufbereitschaft, speziell für die kurzen Wege, zu häufig wurden lange Bälle nach vorn geschlagen. Zudem wirkte die Abwehr (vor allem bei hohen Bällen) unsicher. Die Schalker spielten nicht stark, aber besser. Die Abwehr um den überzeugenden Waldoch wirkte sicher, das Mittelfeld - anders als das der Freiburger - kompakt. In der Offensive gab es gute Ansätze, vor allem über die linke Angriffsseite, wo Willi einen schwachen Tag hatte. Daran änderte sich auch nach dem Ausgleich und Eigenrauchs Blackout (siehe Story) nichts. Im Gegenteil, Nemec und Kmetsch hatte weitere Chancen.

Die Freiburger gewannen erst nach der Pause an Dominanz. Sie hatten mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten (Iaschwilis Pfostentreffer). Die Schalker dagegen schafften es jetzt nicht mehr, für Entlastung zu sorgen. Sie spielten zu passiv und erarbeiteten sich in der zweiten Halbzeit keine Chance.

Fazit: Schalke war in der ersten Halbzeit besser, Freiburg in der zweiten. So gesehen war der Sportclub in einem mäßigen Spiel das glücklichere Team. Levan Kobiaschwili Steigerte sich in der zweiten Halbzeit. Ballsicher wie stets, ungefährdet in der Defensive, spielentscheidend in der Offensive mit einer Vorarbeit und einem Tor.

Von Uwe Marx und Peter Nickel

24.04.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3,5) - 
Müller (3,5) , 
B. Diarra (3) - 
A. Zeyer (4) - 
Willi (5)    
Dreyer    
Kobiashvili (2)    
Weißhaupt (5)    
Baya (3,5) - 
Sellimi (5)    

Einwechslungen:
29. Kondé (2,5)     für Dreyer
65. Ramdane für Weißhaupt
70. Ben Slimane für Sellimi

Trainer:
Finke
FC Schalke 04
Aufstellung:
Reck (3) - 
Eigenrauch (5)        
Waldoch (2) - 
Thon (3)        
Oude Kamphuis (3,5) , 
Kmetsch (4) - 
Latal (5)    
van Kerckhoven (4,5) - 
Nemec (4) - 
Sand (4) , 
Asamoah (3,5)    

Einwechslungen:
62. Alpugan für Thon
79. van Hoogdalem für Latal
86. Hajnal für Eigenrauch

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Asamoah (6., Kopfball, Oude Kamphuis)
1:1
Kobiashvili (17., Linksschuss)
2:1
Kondé (75., Kopfball, Kobiashvili)
Gelbe Karten
Freiburg:
Willi
(6. Gelbe Karte)
Schalke:
Thon
(8. Gelbe Karte)
,
Eigenrauch
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
22.04.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
25000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 2
souverän in einem leicht zu leitenden Spiel
Spieler des Spiels:
Levan Kobiashvili
Steigerte sich in der zweiten Halbzeit. Ballsicher wie stets, ungefährdet in der Defensive, spielentscheidend in der Offensive mit einer Vorarbeit und einem Tor.
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