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1. FC Kaiserslautern

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Eintracht Frankfurt

 
1. FC Kaiserslautern

1:0 (0:0)

Eintracht Frankfurt
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SPIELBERICHT

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Personal: Beim stark ersatzgeschwächten 1. FCK - mit Djorkaeff, Wagner, H. Koch, Ramzy und Hristov fehlten fünf Stammspieler - rückten nach der sechsten Heimpleite gegen Hertha (1:2) Reich und Roos für Harry Koch (5. Gelbe Karte) und Ramzy (Musakelfaserriss) in die Anfangsformation. Frankfurts Trainer Felix Magath nahm nach dem 1:0 gegen Bremen nur eine Umbesetzung vor: Auf der rechten Außenbahn erhielt der defensivstärkere Uwe Schneider den Vorzug gegenüber Guié-Mien.

Taktik: Magath vertraute erneut allein Heldt in der Zentrale hinter zwei diesmal extrem schwachen Spitzen, unterstützt von Gebhardt, den Basler aber mit wenigen Ausnahmen weitgehend in Schach hielt. Weil Heldt bei Roos in guten Händen und Basler mit Gebhardt beschäftigt war, lagen die Kreativ-Abteilungen zunächst nahezu lahm. Hinzu kam: Auf beiden Seiten litten zu viele Kräfte unter Orientierungsproblemen. Was Strasser, Komljenovic, Pettersson oder Tare auf Lauterer Seite an Fehlleistungen boten, wurde bei der Eintracht fast noch übertroffen von Schneider, Rasiejewski, Yang und Reichenberger.

Dass Kaiserslautern in der Manndeckung auf der rechten Seite mangels Alternative mit Linksfuß Schjönberg agieren musste, Strasser einen schwarzen Tag erwischt hatte, wurde von Frankfurter nicht erkannt, geschweige denn ausgenutzt.

Spielverlauf: Nach einer fußballerisch trostlosen ersten Hälfte forcierte der 1. FCK mit Wiederbeginn sein Spiel über die Außenpositionen, was der Schlüssel zum Erfolg war. Rechts entzog sich Buck immer häufiger Bewacher Rasiejewski, links besann sich Reich mehr seiner Offensivqualitäten. Das genügte, Frankfurt entscheidend unter Druck zu setzen. Der eingewechselte Zampach sah von Reich meist nur die Haken, wurde zu Frankfurts Achillesferse. Von Aufbäumen keine Spur beim Abstiegskandidaten nach dem Rückstand. Statt des Ausgleichs lagen weitere Lauterer Treffer in der Luft. Komljenovic und Pettersson vergaben jedoch beste Chancen kläglich.

Fazit: Ein verdienter Arbeitssieg der "Roten Teufel" auf Grund der größeren Spielanteile und Mehrzahl an hochkarätigen Chancen. Marco Reich Der Youngster rechtfertigte seinen Einsatz von Beginn an mit einem engagierten Auftritt, den er mit dem Tor des Tages krönte.

Von Rainer Franzke und Uli Gerke

16.04.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
G. Koch (4)    
Sforza (3) - 
Schjönberg (4) , 
Strasser (5)    
Basler (3) , 
Roos (3)    
Komljenovic (5,5) - 
Buck (3,5) , 
Reich (3)    
J. Pettersson (5)    
Tare (6)    

Einwechslungen:
34. Marschall (3)     für Tare
61. Lutz für Strasser
76. Klose für J. Pettersson

Trainer:
Rehhagel
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Heinen (3) - 
Kutschera (4) , 
Hubchev (4) , 
Kracht (4) - 
Schneider (5,5)        
Schur (4)    
Rasiejewski (5) - 
Heldt (3) , 
Gebhardt (3,5) - 
Reichenberger (5)        
C. Yang (6)    

Einwechslungen:
46. Zampach (5)     für Schneider
46. Salou (5) für C. Yang
79. Fjörtoft     für Reichenberger

Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Reich (57., Rechtsschuss, Basler)
Gelbe Karten
K'lautern:
Roos
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Marschall
(3.)
,
G. Koch
(4.)
Frankfurt:
Schneider
(3. Gelbe Karte)
,
Reichenberger
(2.)
,
Schur
(7.)
,
Zampach
(1.)
,
Fjörtoft
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
15.04.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
41500 (ausverkauft)
Spielnote:  5
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 5
litt unter "Gelb-Fieber"
Spieler des Spiels:
Marco Reich
Der Youngster rechtfertigte seinen Einsatz von Beginn an mit einem engagierten Auftritt, den er mit dem Tor des Tages krönte.
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