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VfB Stuttgart

 - 

SC Freiburg

 

1:0 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: VfB-Coach Rangnick veränderte seine Elf gegenüber dem 1:1 in Ulm gleich auf vier Positionen: Für Keller, Endress, Kies und Hosny begannen Schneider, Soldo, Pinto und Ganea. Bei Freiburg fehlten Müller, Kobiaschwili (beide Gelbsperre) und Ramdane (Muskel-Verhärtung), dafür kamen Schumann, Weißhaupt und Bruns.

Taktik: Während Rangnick gegen Ulm noch einer Viererkette in der Abwehr vertraute, reduzierte er diese am Samstag zu einer Dreierformation mit Soldo als zentralem Defensivmann. Die beiden Innenverteidiger übergaben die Freiburger Spitzen. Im Mittelfeld teilten sich Thiam (halbrechts) und Lisztes (halblinks) die Defensivaufgaben hinter dem zentral offensiven Balakov. Beim SC versuchte sich Libero Hermel meist vor seine Verteidiger zu schieben, um Zeyer bei seinen Defensivaufgaben in der Zentrale zu unterstützen.

Spielverlauf: Von Beginn an entwickelte sich ein schwaches, tempoarmes Spiel mit vielen Fehlpässen und Missverständnissen auf beiden Seiten. Beide Teams scheuten das Risiko und wählten einen behäbigen Spielaufbau mit vielen Quer- und Rückpässen. Auf den Außenbahnen versuchte Pin- to wenigstens ab und zu, mit Dribblings durchzubrechen, was ihm jedoch nur selten gelang. Auf der Gegenseite neutralisierten sich Gerber und Willi.

Das Freiburger Herzstück, das Mittelfeld, bekannt durch Kreativität und temporeiches Kurzpass- Spiel, wirkte müde und ausgebrannt. Besonders Spielgestalter Baya leistete sich viele leichte Ballverluste und konnte kaum einen Zweikampf gewinnen. Zwar verlagerte sich das Spiel in die Hälfte des SC, aber es kam zu ganz wenigen Torraumszenen.

Nach der Pause drehten die Stuttgarter auf, weil Rangnick Thiam und Lisztes weiter nach vorne schob. Der SC ließ sich zu weit in die Abwehr drücken und ließ vor allem über ihre linke Seite immer wieder gefährliche Aktionen zu. Ganea und Dundee rochierten viel und setzten die Mittelfeldspieler mit Doppelpässen gut in Szene. Sehenswert die Vorarbeit von Balakov zum Siegtreffer, der den Ball so gefühlvoll vor das Tor hob, dass Ganea nur noch einzunicken brauchte. Begünstigt wur- de der Treffer allerdings durch das nachlässige Abwehrverhalten von Baya (ließ Balakov ungehindert flanken) und Diarra (reagierte zu spät gegen Ganea).

Fazit: Ein verdienter Sieg des VfB aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Richard Golz Verhinderte einen früheren Rückstand des SC durch energisches Zupacken und zahlreiche gute Paraden.

Von Harald Kaiser, Peter Nickel und Uwe Röser

16.04.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
T. Schneider (3,5) , 
Soldo (3)    
Bordon (3,5)    
Thiam (3,5) , 
Lisztes (5)    
Pinto (3,5)    
Balakov (3) , 
Gerber (4,5) - 
Dundee (4) , 
Ganea (3)        

Einwechslungen:
46. J. Keller (3,5)     für Bordon
64. Endreß für Soldo
85. Kies für Pinto

Trainer:
Rangnick
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (2,5) - 
Schumann (2,5)    
B. Diarra (4) - 
Hermel (4) - 
A. Zeyer (4) - 
Willi (5) , 
Weißhaupt (4,5) , 
F. Bruns (4) - 
Baya (5) - 
Sellimi (5,5)    
Iashvili (5)    

Einwechslungen:
53. Ben Slimane (4,5) für Sellimi
85. Kondé für Schumann

Reservebank:
Reus (Tor)
,
Günes

Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ganea (82., Kopfball, Balakov)
Gelb-Rote Karten
Stuttgart:
Ganea
(83.)
Freiburg:
-
Gelbe Karten
Stuttgart:
J. Keller
(8. Gelbe Karte)
,
Lisztes
(5., gesperrt)
Freiburg:
Iashvili
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
15.04.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
26000
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
8:2
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 2
souverän, hatte die Partie jederzeit im Griff
Spieler des Spiels:
Richard Golz
Verhinderte einen früheren Rückstand des SC durch energisches Zupacken und zahlreiche gute Paraden.
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