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SC Freiburg

 - 

1860 München

 

3:0 (1:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Nur bei Freiburg gab es eine Änderung gegenüber der Vorwoche. Der verletzte Zeyer wurde auf Freiburger Seite durch Zkitischwili vertreten. Dieser spielte auf der linken Außenbahn, Kobiaschwili rückte ins zentrale Mittelfeld. Allerdings musste 1860 bereits nach drei Minuten Riedl ersetzen, der unmittelbar hinter der Außenlinie gegen eine Waschbetonplatte gerutscht war und sich eine Risswunde am rechten Knie zugezogen hatte.

Taktik: Beide Mannschaften mit ähnlicher Grundstruktur. Im zentralen Mittelfeld wurde im Raum gedeckt, auch die beiden Strategen Baya und Häßler hatten keinen direkten Gegner. Fest die Zuordnungen auf den Außenbahnen und in der Münchner Deckung, wo Kurz gegen Sellimi spielte und Paßlack gegen Bruns.

Spielverlauf: Der SC entwickelte mit enormen läuferischem Potential und hoher Spielkultur starken Druck. Rechts wirbelte Willi wie wild, zwang seinen Gegner Pürk durch lange Spurts zum Nachlaufen. Der Österreicher wusste sich oft nur mit Fouls zu helfen und sah folgerichtig in der 37. Minute die Gelbe Karte, was Willis Tatendrang noch verstärkte. Filigrantechniker Baya hatte sehr viele Ballkontakte und sprühte vor Ideenreichtum. Beispiel: Bei seinem Flugball verschätzte sich Hoffmann gegen Sellimi; dies führte zur Führung, weil Zkitischwili den Pfosten- Abpraller nach dem Elfmeter, zweifach abgefälscht, doch noch im Tor unterbrachte.

1860 war zunächst auf zwei Arten gefährlich: Durch Steilpässe in die Tiefe, häufig vom spielintelligenten Häßler, oder durch hohe Bälle auf die Spitzen. Dies bekam der SC in den Griff, indem sich Hermel häufig weit vor die Abwehr schob, so die Räume früher zustellte, und sich die beiden Manndecker Diarra und Kondé im Zweikampf steigerten. Lediglich gegen drei Münchner Stürmer wackelte Freiburg kurzzeitig.

Fazit: Ein verdienter Sieg des SC, der hohen physischen Druck entwickelte und sehr schnell, häufig direkt, kombinierte. München hielt lange mit, war aber insgesamt vom Tempo überfordert.

Von Martin Messerer und Thomas Roth

29.08.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Kondé (3,5) , 
B. Diarra (3,5)   
Hermel (2,5)   
Günes (2,5)    
Kobiashvili (3) - 
Willi (2) , 
Tskitishvili (3)       
Baya (1,5) - 
Bruns (2,5) , 
Sellimi (3,5)      

Einwechslungen:
60. Müller (3)    für Tskitishvili
60. Ben Slimane (3)     für Sellimi
76. Dreyer für B. Diarra

Trainer:
Finke
1860 München
Aufstellung:
D. Hoffmann (4,5)   
Kurz (3)   
Vanenburg (4) , 
Paßlack (4) - 
Riedl   
Tyce (3)   
Cerny (5)   
Pürk (5)      
Häßler (2,5) - 
Schroth (3,5) , 
Max (4)

Einwechslungen:
3. Prosenik (4) für Riedl
58. Winkler (3,5) für Pürk
63. Borimirov für Cerny

Trainer:
Lorant

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Tskitishvili (44., Linksschuss)
2:0
Günes (80., Rechtsschuss, Ben Slimane)
3:0
Ben Slimane (90., Rechtsschuss, Bruns)
Gelbe Karten
Freiburg:
Hermel
(2. Gelbe Karte)
,
Müller
(1.)
,
Sellimi
(1.)
TSV 1860:
Kurz
(2. Gelbe Karte)
,
Tyce
(1.)
,
D. Hoffmann
(1.)
,
Pürk
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Sellimi schießt Foulelfmeter an den Pfosten (44.)

Spielinfo

Anstoß:
28.08.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
25000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
14:6
Eckenverhältnis:
13:6
Schiedsrichter:
Hellmut Krug (Gelsenkirchen)   Note 2
zeigte rechtzeitig Gelb, als es hektisch zu werden drohte, hatte das Spiel im Griff
Spieler des Spiels:
Zoubaier Baya
Kreativ, lauffreudig, überraschend, mannschaftsdienlich - ein Dirigent, der seine überragenden Fähigkeiten individuell ausspielte und sie trotzdem in den Dienst des Teams stellte.
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