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1. FC Kaiserslautern

 - 

Arminia Bielefeld

 

0:2 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Die Neuzugänge Komljenovic und Pettersson kostete die Fehlleistung in Rostock den Platz; dafür rückten Buck und Reich ins Team. Arminia- Trainer Gerland musste seine erfolgreiche Anfangsformation durch den Ausfall von Borges (Entzündung im Kniebereich) erstmals verändern. Klitzpera ergänzte als Manndecker die Dreier-Abwehrreihe.

Taktik: Als Quittung der Schmach von Rostock verpasste Otto Rehhagel seiner Elf eine Radikalkur. Ramzy ersetzte Komljenovic als Libero, vor den Manndeckern Koch und Schjönberg waren Ratinho und Sforza für eine Doppelfunktion ausgedeutet. Das Duo sollte nach hinten absichern, zudem zündende Ideen nach vorne entwickeln. Offensive um jeden Preis war die Devise. Angriffswirbel entfachen sollten Buck und Reich über die Flügel, Djorkaeff als freier Mann hinter den Spitzen Hristov und Marschall. Dem erwarteten Pfälzer Powerplay begegnete Gerland gelassen. Er vertraute seinem System, mit einem dicht gestaffelten Mittelfeld vor der Dreier-Deckungskette als Prellblock. Über Rydlewicz und den ballsicheren Weissenberger, der immer wieder seine Schnelligkeit ausspielte, liefen die Konter. Die waren durch die beweglichen, ständig Verwirrung verbreitenden Angreifer Labbadia und van der Ven stets brandgefährlich. Bielefeld, weitaus lauffreudiger als der Gegner, verstand es glänzend, Lauterns Abwehr heraus zu locken, so Raum für Gegenangriffe zu schaffen.

Spielverlauf: Kaiserslautern wollte den Neuling überrennen, schaltete zunächst unermüdlich den Vorwärtsgang ein. Nur: Ernsthaft Gefahr drohte Bielefeld beim einfalls- und kopflosen Anrennen der "Roten Teufel" kaum einmal. Viel zielstrebiger agierten Labbadia & Co., die abgeklärt ihr Konterspiel aufzogen, den Favoriten mit Fortdauer der Begegnung vor immer größere Probleme stellten. Die Umstellungswelle von Trainer Rehhagel verpuffte völlig. Tare, Rische, Marschall, Hristov, Buck, Reich, Djorkaeff und später Sobotzik - die Übermacht an Offensivkräften entpuppte sich als Ohnmacht.

Fazit: Ein hochverdienter Sieg der Arminia, die die bessere Spielanlage zeigte, selbstbewußt in der Abwehr stand, konsequent ihre Chancen suchte und diese zum richtigen Zeitpunkt auch entschlossen nutzte.

Von Michael Ebert und Uli Gerke

29.08.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (3) - 
Ramzy (4) - 
H. Koch (3,5)    
Schjönberg (4,5) - 
Ratinho (4,5)    
Sforza (4)    
Buck (4,5) , 
Reich (4,5) - 
Djorkaeff (4)    
Marschall (4,5)    
Hristov (5)    

Einwechslungen:
46. Rische (4,5) für Ratinho
65. Tare     für H. Koch
85. Sobotzik für Djorkaeff

Trainer:
Rehhagel
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
G. Koch (3) - 
Peeters (3) , 
Stratos (3) , 
Klitzpera (2) - 
Meißner (3)    
Hofschneider (3) , 
Maul (4)    
Rydlewicz (3,5)    
Weissenberger (2)    
van der Ven (3)    
Labbadia (1,5)    

Einwechslungen:
66. Waterink für van der Ven
78. Bode für Weissenberger
84. Sternkopf für Rydlewicz

Trainer:
Gerland

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Labbadia (51., Kopfball, Weissenberger)
0:2
Meißner (87., Rechtsschuss, Labbadia)
Gelbe Karten
K'lautern:
Hristov
(1. Gelbe Karte)
,
Marschall
(2.)
,
Tare
(1.)
,
Sforza
(1.)
Bielefeld:
Maul
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
27.08.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
39661
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
7:5
Schiedsrichter:
Bernhard Zerr (Ottersweier)   Note 2
war jederzeit Herr der Lage. Tadellose Leistung.
Spieler des Spiels:
Bruno Labbadia
War nie zu bremsen, spielte uneigennützig, war mit dem Führungstor und Pass zum 2:0 Wegbereiter des sensationellen Arminia-Triumphes.
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