Personal: Beim VfL Wolfsburg fiel Torjäger Juskowiak (mit Gehirnerschütterung) aus, Feldhoff rückte für ihn in den Angriff. Thomsen trat anstelle von Ballwanz als Abwehrchef an, im Mittelfeld stand Munteanu nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung. Auch die Schalker konnten wieder auf die zuletzt gelb-gesperrten Oude-Kamphuis und Sand zurückgreifen, deshalb mussten Happe und Asamoah auf der Reservebank Platz nehmen.
Taktik: Beide Abwehrreihen spielten konservativ mit festen, klaren Zuordnungen. Beim VfL traten Kryger und Biliskov als Manndecker gegen Mpenza und Sand an, darüber hinaus war Nowak als Bewacher von Wilmots abgestellt. Auf der anderen Seite wurden die Kreise des Spielmachers Munteanu von Kmetsch eingeengt, während sich Eigenrauch und Waldoch konsequent der Stürmer Akpoborie und Feldhoff annahmen. Zudem war von taktischen Konzepten nicht viel zu sehen, es waren eher Zufälligkeiten, die das Geschehen bestimmten. Keine Mannschaft schaffte es, eine spielerische Linie durchzusetzen, beiden Teams gelang das Umschalten von Abwehr auf Angriff nur unvollkommen, im Mittelfeld wurden hüben wie drüben keine Akzente gesetzt. Planloses Spiel herrschte vor, zahllose Fehlpässe waren zu beklagen.
Spielverlauf: Die Langeweile, die dieses Spiel verbreitete, wurde nur selten durchbrochen. Zu Anfang beider Halbzeiten für jeweils fünf Minuten etwa, als sich die Schalker zu einigen konzentriert vorgetragen Offensiv-Aktionen aufrafften, und in der 35. Minute, als Marc Wilmots die größte von insgesamt nur fünf Torchancen (!) vergab. Ansonsten boten beide Teams Fußball zum Abgewöhnen. Ein Vorwurf, der sich aber in erster Linie an die Wolfsburger richten muss. Im eigenen Stadion schafften sie es nicht, den angeschlagenen Gegner unter Druck zu setzen. Bezeichnend: Die einzige VfL-Chance resultierte aus einer verunglückten Greiner- Flanke, als sich der Ball gefährlich in Richtung Tor senkte. Dass die Schalker nach ihren letzten Misserfolgen verunsichert auftraten, war durchaus nachvollziehbar, das Wolfsburger "Gegurke" hingegen nicht.
Fazit: Ein ganz schlechtes Spiel zweier extrem schwacher Mannschaften, die beide keinen Sieg verdient hatten.
Von Bernd Jankowski und Thiemo Müller
| VfL Wolfsburg |
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| FC Schalke 04 |
|
keine
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Gelbe Karten |
