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1. FC Kaiserslautern

 - 

Hertha BSC

 

1:2 (1:1)

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SPIELBERICHT

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Personal: Otto Rehhagel ersetzte den beim 2:1 auf Schalke verletzt ausgeschiedenen Djorkaeff (Muskelfaserriss im Oberschenkel) durch Pettersson. Jürgen Röber brachte für die gelb-gesperrten Neuendorf und Van Burik Sanneh und Dardai.

Taktik: Pettersson agierte im Gegensatz zu Djorkaeff erwartungsgemäß in vorderster Spitze, Sforza fungierte erneut als Libero, die Position im zentralen Mittelfeld war mit Ramzy auch im Heimspiel sehr defensiv besetzt. Auf Berliner Seite spielte Konstantinidis, dessen Einsatz wegen einer Fersenprellung fraglich gewesen war, für Van Burik Libero. Die Position von Neuendorf im halb linken defensiven Mittelfeld übernahm Dardai.

Spielverlauf: So vielversprechend die Partie der beiden Champions- League-Aspiranten begann, so schnell verflachte sie. Nach dem Gala-Kurzauftritt von Alves geriet Berlin nach dessen frühem Ausscheiden (41., Oberschenkelverletzung) außer Tritt. Und Lauterns Aktionen waren, da nur über rechts vorgetragen, zu einfach auszurechnen. Der schnelle Buck drückte Hartmann zwar fast ständig in die Defensive und der flexible Basler ließ Dardai kaum einen Stich, doch weder durch die Mitte (Ramzy, später Roos) noch über links (Strasser) setzte Lautern Akzente. Libero Sforza stand in der Defensive zwar sicher, ließ im Spiel nach vorne aber die nötige Initiative vermissen. Bei Hertha hingen Preetz und der für Alves nach vorne beorderte Sanneh lange Zeit in der Luft, weil Wosz bis zur Schlussphase als Spielgestalter kaum etwas gelang. Einen positiven Eindruck über die gesamte Spielzeit hinterließ lediglich die neu formierte Berlin-Abwehr mit Libero Konstantinidis, die im Duell mit Pettersson und Tare bzw. später Marschall die meisten Zweikämpfe gewann.

Fazit: Durch die groben Schnitzer von Harry Koch bzw. Ratinho, die beide Berliner Tore einleiteten, hat sich Lautern selbst um einen möglichen Punktgewinn gebracht.

Von Wolfgang Tobien und Michael Ebert

12.04.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
G. Koch (4) - 
Sforza (4) - 
H. Koch (5)    
Schjönberg (3) - 
Ramzy (3)    
Basler (2,5)    
Strasser (4,5) - 
Komljenovic (5)        
Buck (3) - 
J. Pettersson (4)    
Tare (3,5)    

Einwechslungen:
34. Roos (4) für Ramzy
64. Ratinho für Komljenovic
70. Marschall für Tare

Reservebank:
Reinke (Tor)
,
Reich

Trainer:
Rehhagel
Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
An. Schmidt (3)    
Konstantinidis (3)    
Sverrisson (3) - 
M. Hartmann (3,5) - 
Rehmer (2,5) , 
Dardai (5) - 
Sanneh (4)    
Wosz (4)        
Alex Alves (2,5)        
Preetz (2,5)    

Einwechslungen:
41. Veit (4) für Alex Alves
70. Aracic für Sanneh
86. Herzog für Wosz

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Alex Alves (8., Rechtsschuss)
1:1
J. Pettersson (11., Rechtsschuss, Ramzy)
1:2
Preetz (84., Linksschuss, Wosz)
Gelbe Karten
K'lautern:
H. Koch
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Komljenovic
(4.)
,
Basler
(2.)
Hertha:
Konstantinidis
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
An. Schmidt
(2.)
,
Wosz
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
11.04.2000 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
39268
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
8:2
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
bot eine starke Leistung, lag auch bei kniffligen Entscheidungen richtig, wie bei Schmidts angeblichem Handspiel (76.), für das er zu Recht keinen Elfmeter gab
Spieler des Spiels:
Alex Alves
War mit seiner Doppelchance in der 8. Minute und dem daraus resultierenden 1:0 der Wegbereiter des Sieges. Wie wichtig er für Berlin sein kann, bewies die Tatsache, dass nach seiner Verletzung die Offensive stark schwächelte.
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