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Bayern München

 - 

1. FC Kaiserslautern

 

2:2 (1:2)

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SPIELBERICHT

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Personal: Nach dem 0:2 in der Champions League gegen Kiew nahm Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld Wessels, Linke, Andersson, Tarnat, Wiesinger, Santa Cruz, Zickler und Wojciechowski aus der Startformation; dafür spielten Kahn, Jeremies, Babbel, Lizarazu, Effenberg, Scholl, Elber und Sergio. Otto Rehhagel stellte im Vergleich zum Duisburg-Spiel (3:2) auf vier Positionen um: Für den verletzten Wagner, Hristov (Gelb-Sperre), Marschall und Komljenovic begannen Reich, Roos, Sforza und Tare.

Taktik: Beim Meister bewegte sich Libero Jeremies meist auf einer Linie mit den beiden Manndeckern, die ihre Gegenspieler im Raum übernahmen. Hinter dem Drei-Mann-Sturm spielte Effenberg im Zentrum wie üblich offensiver, Fink defensiver. In der Lauterer Abwehr gab es feste Zuteilungen für Roos (gegen Scholl), Koch (Elber) und Schjönberg (Sergio), dahinter sicherte Sforza ab. Die Außenbahnen waren offensiv, der Sturm zweifach besetzt.

Spielverlauf: In der Anfangsphase waren die Münchner spielbestimmend und vor allem nach Standardsituationen (Effenberg) gefährlich. Die Gäste begannen vorsichtig und warteten auf Konterchancen; Tare ließ sich weit zurückfallen, Basler war meist defensiv ausgerichtet. Bei einem Eckenverhältnis von 4:0 und wachsender Dominanz der Bayern fiel das 0:1 nach schwachem Abwehrverhalten (Fink, Babbel) überraschend. Sforza, der sich bei Ballbesitz regelmäßig vor die Abwehr schob, ermöglichte mit einem weiteren Fehler den Ausgleich, als er nach Effenbergs Pass ins Straucheln kam.

In der zweiten Halbzeit wuchs der Druck des FC Bayern, Kaiserslautern wurde weit zurückgedrängt. Nach dem erneuten Ausgleich wählte Ottmar Hitzfeld eine noch offensivere Aufstellung, indem er Santa Cruz in der Angriff beorderte und Scholl ins Mittelfeld zurückzog. Basler, der viele Ballkontakte hatte, verschob sich noch weiter nach hinten und war jetzt auf der linken Abwehrseite für Santa Cruz zuständig. Die Bayern hatten weitere Möglichkeiten, scheiterten aber am Pfosten (Salihamidzic) oder an Torhüter Koch.

Fazit: Ein glücklicher Punktgewinn für Kaiserslautern, der FC Bayern hatte deutlich mehr Spielanteile und Chancen.

Von Uwe Marx und Karlheinz Wild

26.03.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Babbel (3) , 
Jeremies (3) , 
Kuffour (2) - 
Salihamidzic (3,5) , 
Fink (3,5)        
Lizarazu (3,5) - 
Effenberg (2)    
Scholl (3)        
Elber (1,5)        

Einwechslungen:
58. R. Santa Cruz (3,5) für Fink
86. Tarnat für Scholl

Trainer:
Hitzfeld
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
G. Koch (2,5) - 
Sforza (2,5) - 
H. Koch (3,5) - 
Schjönberg (3)    
Roos (3,5)    
Basler (2,5) , 
Ramzy (4)    
Buck (3,5) , 
Reich (3)        
Djorkaeff (3)    
Tare (4,5)        

Einwechslungen:
57. Komljenovic (3,5) für Roos
59. J. Pettersson (4) für Reich
64. Marschall für Tare

Trainer:
Rehhagel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Djorkaeff (20., Rechtsschuss)
1:1
Elber (22., Linksschuss, Effenberg)
1:2
Reich (30., Rechtsschuss)
2:2
Elber (61., Linksschuss, Effenberg)
Gelbe Karten
Bayern:
Effenberg
(7. Gelbe Karte)
,
Scholl
(4.)
,
Fink
(2.)
K'lautern:
Schjönberg
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Ramzy
(4.)
,
Tare
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
25.03.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
63000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
16:7
Schiedsrichter:
Bernhard Zerr (Ottersweier)   Note 3
fiel auf die zahlreichen Falleinlagen nicht herein, lag im Strafmaß meist richtig, nutzte auch bei Effenbergs Schubser gegen Schjönberg seinen Ermessensspielraum
Spieler des Spiels:
Giovane Elber
Stark sein Tor zum 1:1, superklasse der Treffer zum 2:2. Spielfreudig und stets gefährlich.
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