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1860 München

 - 

Werder Bremen

 

1:0 (0:0)

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Bundesliga, 25. Spieltag, München 1860 - Werder Bremen 1:0 (0:0)

"Löwen" auf Champions-League-Kurs

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Personal : Löwen-Trainer Lorant baute sein Team gegenüber dem 2:2 in Bielefeld auf fünf Positionen um. Für Hoffmann (Magenprobleme) stand Hofmann erstmals in dieser Saison im Kasten. Zudem nahm Lorant Tyce, Borimirov, Agostino und Tapalovic (fit, aber nicht im Kader) aus der Elf, brachte dafür Paßlack, Kurz, Cizek und Winkler. Bremens Trainer Schaaf wechselte im Vergleich zum 0:2 im UEFA-Cup beim FC Arsenal zwei Mal. Dabrowski und Tjikuzu fielen aus dem Team, dafür kamen Trares im linken defensiven Mittelfeld und Bogdanovic als zweite Spitze.

Taktik : Die Münchner mit der bewährten Dreierkette im Defensiv-Verbund, wobei aber Greilich (gegen Ailton) und Paßlack (gegen Bogdanovic) feste Zuordnungen hatten. Das gleiche Spiel im Mittelfeld: Stranzl nahm sich Bode an, Kurz versuchte die Wirkungskreise von Herzog einzuschränken. Die Löwen-Stürmer Winkler und Max rochierten ständig. Auf Seiten der Norddeutschen kümmerten sich zu Beginn Eilts und Trares im Raum um Häßler, nach 20 Minuten aber bekam Trares von Trainer Schaaf die Weisung, sich vornehmlich um den Löwen- Spielgestalter zu kümmern.

Spielverlauf : Häßler genoss zu Beginn viele Freiheiten, konnte ein ums andere Mal die Flügel gekonnt in Szene setzen. Auffälligster Akteur der ersten Hälfte: Cerny auf der rechten Außenbahn, der sich - immer im Rücken von Wiedener - Freiräume erarbeitete und so zu guten Tormöglichkeiten kam. Bremen strahlte bis auf Standardsituationen in der Anfangsphase keine Gefährlichkeit aus. Es haperte im Spielaufbau, auch, da Bode als nomineller Offensivpart von seinem Bewacher Stranzl in der Defensive gebunden war.

Auch nach dem Wechsel die Gastgeber dank läuferischer Überlegenheit mit mehr Spielanteilen. Die Werder-Schaltzentrale war ausgeschaltet. Auch Schaafs Schachzug, früh das Wechselkontigent auszuschöpfen und mit Dabrowski und Maximow offensivere Leute zu bringen, schlug fehl. Trotz ständiger Angriffsbemühungen gelang der Ausgleich nicht mehr. Skripniks Fehler führte früh nach der Pause zum entscheidenden Treffer von Kurz.

Fazit : Ein auf Grund der Chancen verdienter Sieg der Münchner, die mit diesem Erfolg einen Riesenschritt in Richtung Europapokal-Teilnahme machten.

Von Hans-Günter Klemm, Jan Lustig und Thomas Roth

19.03.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
M. Hofmann (3) - 
Greilich (2,5) , 
Zelic (3,5) , 
Paßlack (3)    
Stranzl (3)    
Kurz (2,5)    
Cerny (2,5) , 
Cizek (3)        
Häßler (2,5)    
Winkler (3,5) , 
Max (4)    

Einwechslungen:
65. Borimirov für Häßler
82. Prosenik für Cizek
85. Schroth für Max

Trainer:
Lorant
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (3) - 
Frings (3) , 
Barten (3,5)    
Baumann (3,5) , 
Wiedener (5) - 
Eilts (4)    
Trares (3,5)    
Bode (4)    
Herzog (4) - 
Bogdanovic (4,5) , 
Ailton (4,5)

Einwechslungen:
46. Skripnik (4,5)     für Barten
57. Dabrowski (4) für Eilts
57. Maksymov (4)     für Bode

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kurz (51., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Paßlack
(6. Gelbe Karte)
,
Stranzl
(2.)
,
Cizek
(3.)
Bremen:
Maksymov
(6. Gelbe Karte)
,
Trares
(3.)
,
Skripnik
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
19.03.2000 17:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
22800
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
4:9
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 3
kaum Fehler in einem leicht zu leitenden Spielen
Spieler des Spiels:
Marco Kurz
Ließ Werder-Regisseur Herzog fast nicht zur Entfaltung kommen, sicherte mit seinem ersten Saisontreffer den Sieg.
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