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Hamburger SV

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SSV Ulm 1846

 
Hamburger SV

1:2 (0:1)

SSV Ulm 1846
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SPIELBERICHT

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Personal : Weil beim HSV Fischer und Yeboah verletzungsbedingt ausfielen rückten Groth und Hashemian in die Mannschaft. Ulm begann in der selben Formation, die zuvor den 2:1-Sieg gegen Werder Bremen geschafft hatte.

Taktik : Die Hamburger diesmal in der Abwehr mit Dreier- statt der zuletzt praktizierten Viererkette. Hertzsch rückte von der linken auf die rechte Position. Der neu herein genommene Groth sollte aus dem Mittelfeld heraus das Spiel über die Flügel beleben. Doch offensiv konnte sich der HSV kaum eindrucksvoll in Szene setzen, da die Ulmer höchst diszipliniert und konzentriert dagegenhielten. Ihre Vierer-Abwehrreihe stand zumeist sicher (Ausnahme: einige Fehler des Ungarn Bodog), das Mittelfeld spielte flexibel, erstickte durch konsequentes Pressing viele HSV-Aktionen bereits in der Entstehung. Hamburgs Mittelfeldstratege Cardoso kam gegen Otto nicht zu Entfaltung.

Spielverlauf : Von Anfang an hatten die taktisch bestens eingestellten Ulmer das Geschehen im Griff, der HSV schaffte es nicht, erfolgversprechende Angriffe aufzubauen. Erst in der 44. Minute gab es die erste Torchance der Hanseaten. Zu diesem Zeitpunkt führte der SSV bereits 1:0, weil sich das weit aufgerückte HSV-Team von einem schnellen Konter über Leandro und Scharinger überraschen ließ. Erst in der zweiten Halbzeit verstand es Hamburg, mehr Angriffsdruck zu entfachen. Verdienst von Abwehrchef Hoogma, der sich zunehmend in die Offensive einschaltete, und von Gravesen, der nach seiner Einwechslung im zentralen Mittelfeld antrat (Kovac rückte auf die linke Außenbahn). Auch die Einwechslung von Bäron trug zur Belebung bei, wenngleich der lange Mittelstürmer zwei hervorragende Torchancen ungenutzt ließ. Grundsätzlich aber gelang es den Ulmern, auch gegen einen zunehmend aggressiver spielenden HSV ihr taktisches Konzept durchzuziehen und die gegnerischen Offensiv-Kräfte schon vor der Gefahrenzone Strafraum abzublocken. So fiel auch der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit nur durch einen direkt verwandelten Freistoß.

Fazit : Verdienter Sieg einer diszipliniert auftretenden Ulmer Mannschaft gegen einen ungewohnt schwachen HSV.

Von Hans-Günter Klemm, Bernd Jankowski und Thiemo Müller

12.03.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (3) - 
Hertzsch (4,5) , 
Hoogma (3)    
Panadic (4,5)        
Groth (4) , 
N. Kovac (3,5) , 
Hollerbach (4,5)    
Cardoso (5) - 
Mahdavikia (5) , 
Hashemian (5,5)    
Präger (3,5)

Einwechslungen:
46. Gravesen (2)     für Hollerbach
46. Bäron (4) für Hashemian
74. Doll für Panadic

Trainer:
Pagelsdorf
SSV Ulm 1846
Aufstellung:
Laux (2,5) - 
Bodog (4,5) , 
Rui Marques (3) , 
Stadler (3) , 
Kinkel (3,5) - 
Otto (3)    
Scharinger (2)    
Maier (2,5)    
Gora (3,5) - 
Leandro (3)    
van de Haar (2,5)    

Einwechslungen:
69. Unsöld für Otto
74. Rösler für van de Haar
90. Trkulja für Leandro

Trainer:
Andermatt

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Scharinger (35., Rechtsschuss, Leandro)
0:2
Maier (65., Rechtsschuss, Leandro)
1:2
Gravesen (90., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
HSV:
Hoogma
(3. Gelbe Karte)
,
Panadic
(2.)
Ulm:
-

Spielinfo

Anstoß:
11.03.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
29100
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
2:7
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 4
in einigen Situationen zu großzügig, außerdem Probleme mit der Erkennung von Abseitspositionen
Spieler des Spiels:
Rainer Scharinger
Fleißig und effektiv im rechten Mittelfeld, dazu Schütze des ersten Ulmer Tores.
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