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Hansa Rostock

 - 

SC Freiburg

 

1:1 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Hansa-Trainer Andreas Zachhuber nahm drei Veränderungen vor. Für Lange (5. Gelbe), Yasser (Muskelfaserriss) und Brand (Bank) kamen Thielemann, Breitkreutz und Majak ins Team. Freiburgs Coach Volker Finke trat praktisch mit dem letzten Aufgebot an. Auch Diarra (5. Gelbe) und Sellimi (Muskelverhärtung) fielen neben den vielen Langzeit- Verletzten aus. Dafür spielten Kondé (nach Rot-Sperre) und Iaschwili. Im offensiven Mittelfeld erhielt Kohl den Vorzug gegenüber Florian Bruns.

Taktik: An der Grundformation änderte sich bei Hansa trotz der personellen Veränderungen nichts. Thielemann und Majak besetzten die vakanten Positionen auf den Außenbahnen, Breitkreutz sollte die Regisseur-Rolle ausfüllen. Er wurde zumeist von Zeyer übernommen, der das Bindeglied im Freiburger Spiel darstellte. Hermel operierte vor den Manndeckern Kondé und Müller. In ungewohnter Rolle agierte Kohl bis zur verletzungsbedingten Auswechslung. Der Routinier spulte ein immenses Laufpensum als offensivster Mittelfeldspieler hinter den Spitzen ab.

Spielverlauf: In der ersten Halbzeit hätte sich jeder Zuschauer eigentlich nur mit Grausen abwenden können. Tristesse war angesagt. Planlos flog der Ball hin und her, landete fast immer beim Gegenspieler. Je eine Torszene für den Hanseaten Baumgart nach einem Konter und den Freiburger Zeyer nach einem Eckball waren der magere Beleg für das biedere Können beider Teams. Nur gut, dass in der Pause wenigstens die Trübsal in der Kabine blieb. Plötzlich ging nach dem Tor Wibrans ein Ruck durch beide Teams. Brands Einwechslung zahlte sich aus, auch Bruns machte Dampf. Doch gerade sie versiebten die klarsten Chancen des Spiels, zudem brachte Brand mit zu langem Ballhalten und riskanten, fehlerhaften Abspielen seine Abwehr in Bedrängnis. Freiburg nach dem Rückstand in Zugzwang tat endlich mehr für die Offensive (Zeyer, Willi), wurde dafür durch Holetscheks Eigentor (glücklich) belohnt.

Fazit: Das Ergebnis war am Ende gerecht, weil beide Teams vor dem Tor sündigten (Brand, Ahanfouf - Bruns, Weißhaupt) und keinen Sieg verdient hatten. Das Remis schmerzte aber nur Hansa.

Von Jürgen Nöldner und Steffen Rohr

27.02.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Pieckenhagen (3) - 
Benken (3,5)    
Weilandt (4) , 
Holetschek (4,5)    
Wibran (2,5)        
Lantz (3) - 
Thielemann (4) , 
Majak (4,5)    
Breitkreutz (5)    
Baumgart (4)    
Arvidsson (4,5)

Einwechslungen:
46. Brand (4) für Breitkreutz
79. Kovacec für Baumgart
81. Ahanfouf für Majak

Trainer:
Zachhuber
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Kondé (3,5) , 
Müller (3,5)    
Hermel (4)    
A. Zeyer (3) - 
Willi (3,5) , 
Kobiashvili (4)    
Weißhaupt (4) - 
Kohl (4)    
Ben Slimane (4,5) , 
Iashvili (4,5)

Einwechslungen:
46. Bruns (4,5)     für Kohl
75. Bornemann für Hermel


Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wibran (51., Rechtsschuss, Baumgart)
1:1
Holetschek (75., Eigentor)
Gelbe Karten
Rostock:
Holetschek
(7. Gelbe Karte)
,
Benken
(4.)
,
Wibran
(2.)
Freiburg:
Müller
(4. Gelbe Karte)
,
Bruns
(2.)
,
Kobiashvili
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
25.02.2000 20:00 Uhr
Stadion:
Ostseestadion, Rostock
Zuschauer:
10000
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 2,5
hatte das Spiel im Griff, entschied mitunter nur zu kleinlich
Spieler des Spiels:
Peter Wibran
Der Schwede ist seit Wochen der beste und beständigste Hanseate. Erneut krönte er seine Leistung mit einem Tor.
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