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Werder Bremen

 - 

VfL Wolfsburg

 

2:2 (1:1)

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SPIELBERICHT

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Personal: Werder ohne fünf Stammkräfte: Neben den Dauerverletzten Bode, Cesar und Wicky fehlten die gesperrten Ailton und Baumann. Bei Wolfsburg mussten neben dem Langzeit-Verletzten Akpoborie auch Thomsen (Fleischwunde) und Biliskov (Mandel-Entzündung) pausieren. Der angeschlagene Rische (Fußverletzung) blieb auf der Bank, während Hengen (Zehbruch) sich fit spritzen ließ.

Taktik: Die Bremer änderten ihr 4-4-2 in Nuancen ab. Herzog agierte quasi als dritte Spitze. Dadurch entstand etwas Unordnung im Mittelfeld, weil Frings auf die Halbposition rechts rückte, Eilts zentral Munteanu abfing und Trares halblinks eher defensiv agierte. Lücken bei Werder vor allem auf rechts, viel Spielraum für Weiser. Wolfsburg mit neuer Taktik: ein lupenreines 3-3-3-1-System. Hengen als Libero auf einer Linie mit den Verteidigern positioniert. Davor eine defensive Dreierkette, in der Nowak die Sonderaufgabe gegen Herzog zufiel, Greiner und Weiser auf den Flügeln abschirmten. Wiederum davor eine offensive Dreierkette mit Sebescen und Akonnor als hängenden Außenstürmern sowie dem Regisseur Munteanu. Juskowiak als einzige echte Spitze.

Spielverlauf: Ein flotter Beginn, danach viel Leerlauf und Langeweile. Wolfsburg versteckte sich nicht und hatte mit neuer Raumaufteilung lange Zeit mehr vom Spiel. Doch die mutigen Gäste schlugen kein Kapital aus ihrer Feldüberlegenheit, für die der fleißige, wenn auch nicht so wie zuletzt brillante Munteanu sowie die engagierten Greiner und Weiser auf den Außenposten gesorgt hatten. Werder drehte erst spät auf, machte mit Moral und Einsatzwillen zwei Mal einen Rückstand wett und hatte sogar die besseren Chancen, die Torhüter Reitmaier mit tollen Reflexen parierte.

Bei Werder schwächelte die mit Barten und Skripnik neu formierte Innenverteidigung. Nicht zu sehen waren Spielmacher Herzog sowie das formschwache Angriffsduo Pizarro/Bogdanovic, wodurch die Offensive weitgehend lahm gelegt war.

Fazit: Ein gerechter Spielausgang im Nord-Derby: Wolfsburg couragiert, doch nicht effektiv genug gegen eine durch Umstellungen geschwächte Werder-Elf, die nicht ihren Rhythmus fand.

Von Bernd Jankowski und Hans-Günter Klemm

27.02.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (3) - 
Flock (4,5)    
Barten (5) , 
Skripnik (4) , 
Wiedener (3) - 
Eilts (3)    
Trares (2,5)        
Frings (2,5) - 
Herzog (5)    
Pizarro (4,5)    

Einwechslungen:
66. Maksymov für Eilts
70. Tjikuzu für Flock
76. Dabrowski für Trares

Trainer:
Schaaf
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (2,5) - 
Kryger (3) , 
Hengen (2)    
Ballwanz (5)        
Greiner (2,5) , 
Nowak (3,5) , 
Weiser (3,5) - 
Sebescen (4) , 
Munteanu (3)            
Akonnor (4)    

Einwechslungen:
46. Maltritz (2,5) für Ballwanz
85. Däbritz für Akonnor
87. Dammeier für Munteanu

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Munteanu (2., Linksschuss, Weiser)
1:1
Trares (6., Linksschuss)
1:2
Hengen (63., Rechtsschuss, Akonnor)
2:2
Pizarro (83., Linksschuss, Barten)
Gelbe Karten
Bremen:
Herzog
(4. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Ballwanz
(4. Gelbe Karte)
,
Munteanu
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
26.02.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
27650
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 3
solide in einem leicht zu leitenden Spiel, allerdings Probleme mit der Vorteilsregel
Spieler des Spiels:
Thomas Hengen
Umsichtiger Abwehrchef, Leitfigur trotz Verletzung und Torschütze.
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