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1. FC Kaiserslautern

 - 

Werder Bremen

 

4:3 (1:2)

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Bundesliga, 21. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - Werder Bremen 4:3 (1:2)

Rassiger Schlagabtausch

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Personal: Beim FCK rückten die wiedergenesenen Sforza und Djorkaeff sowie Afrika-Cup- Rückkehrer Ramzy für die erkrankten bzw. verletzten Komljenovic, Marschall und Harry Koch ins Team. Auf der Gegenseite durfte Maximow von Beginn für den angeschlagenen Pizarro ran.

Taktik: Lauterns Libero Sforza hinter den Manndeckern Strasser (gegen Herzog) und Ramzy (gegen Ailton), im Spielaufbau allerdings die entscheidende Schaltstation. Schjönberg rückte ins linke defensive Mittelfeld, traf dort auf Maximow. Pettersson überraschte als fast lupenreiner Linksaußen, bei seinen Flankenläufen stieß Hristov neben Djorkaeff ins Sturm-Zentrum. Werder wie gewohnt mit konsequenter Raum-Deckung. Trares besetzte die linke Außen-Position in der Vierer-Abwehrkette (dafür Frings diesmal im Mittelfeld), überzeugte dort gegen Buck. Werder-Trainer Schaaf brachte Ailton als einzigen echten Stürmer, dazu Herzog als hängende Spitze. Nach der Pause stellte Lautern um: Der offensivere Reich übernahm an Stelle Wagners die linke Außenbahn, Pettersson wechselte als Speer-Spitze in die Mitte, Djorkaeff ließ sich zurückfallen.

Spielverlauf: Der FCK hatte bereits in der ersten Halbzeit das Heft in der Hand, trotzdem führte Werder 2:1. "Komischerweise", wie selbst Thomas Schaaf einräumte. Ausgerechnet der herausragende Abwehr-Chef Baumann hatte die einzigen beiden SVW-Chancen genutzt. Djorkaeffs Ausgleich folgte ein rassiger Schlagabtausch auf hohem Niveau. Mit dem Genie-Streich zum 3:2 brachte erneut der Franzose die "Roten Teufel" auf die Siegerstraße. Aber: Selbst nach dem 4:2 blieb es spannend. Dank Hereinnahme eines zweiten Stürmers (Bogdanovic) wurden die letzten zehn Minuten sogar zu Bremens stärkster Phase, in der endlich auch Herzog Akzente setzte.

Fazit: Ein verdienter FCK-Sieg nach 90 packenden Minuten. Werder setzte zu spät auf totale Offensive.

Von Uli Gerke und Thiemo Müller

Der 21. Spieltag im Überblick

20.02.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Gospodarek (4) - 
Sforza (2,5) - 
Strasser (3)        
Ramzy (2)    
Schjönberg (3,5) - 
Ratinho (2,5) , 
Wagner (3)        
Hristov (3)    
Buck (3)        
J. Pettersson (2,5)        
Djorkaeff (1,5)            

Einwechslungen:
46. Basler (2) für Buck
46. Reich (3) für Wagner
87. Tare für J. Pettersson

Trainer:
Rehhagel
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (2,5) - 
Tjikuzu (4,5)        
Barten (4) , 
Baumann (2)            
Trares (2,5)    
Dabrowski (3) , 
Eilts (3) - 
Maksymov (3)    
Frings (4) - 
Herzog (3,5)    
Ailton (4)    

Einwechslungen:
61. Flock für Tjikuzu
61. Skripnik für Trares
80. Bogdanovic für Maksymov

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Baumann (24., Kopfball, Trares)
1:1
J. Pettersson (26., Rechtsschuss, Djorkaeff)
1:2
Baumann (42., Rechtsschuss, Herzog)
2:2
Djorkaeff (49., Foulelfmeter, Ratinho)
3:2
4:2
Strasser (72., Linksschuss, J. Pettersson)
4:3
Herzog (81., Linksschuss, Baumann)
Gelbe Karten
K'lautern:
Wagner
(4. Gelbe Karte)
,
Hristov
(3.)
,
Ramzy
(3.)
,
Buck
(1.)
,
Strasser
(1.)
,
Djorkaeff
(4.)
Bremen:
Ailton
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Baumann
(5., gesperrt)
,
Tjikuzu
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
19.02.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
39187
Spielnote:  1,5
Chancenverhältnis:
10:6
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Jörg Keßler (Höhenkirchen)   Note 4,5
sorgte mit einer Vielzahl kleinlicher Pfiffe für unnötige Hektik auf dem Feld, war außerdem über Gebühr schnell mit der Gelben Karte bei der Hand
Spieler des Spiels:
Youri Djorkaeff
Bereitete das 1:1 vor, verwandelte den Elfer zum 2:2 - und sorgte mit seinem Weltklasse-Tor zum 3:2 für den Höhepunkt schlechthin.
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