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Hertha BSC

 - 

Hamburger SV

 

2:1 (0:0)

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Bundesliga, 21. Spieltag: Hertha BSC Berlin - Hamburger SV 2:1 (0:0)

Preetz pulverisiert Hamburger Titelhoffnungen

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Personal: Die Berliner nahmen zwei Änderungen vor. Veit und Herzog kamen auf die Bank, dafür nahm Röber Van Burik und Deisler in die Anfangsformation. Da Letzterer im rechten Mittelfeld spielte, wechselte Rehmer zurück in die Abwehrreihe. Beim HSV vollzog sich ein Wechsel. Im rechten Mittelfeld lief Ernst auf, Kovac wechselte auf links. Hollerbach blieb draußen.

Taktik: Die Hamburger spielten wie gewohnt hinten mit Dreierkette im Raum sowie vorne mit einem Drei-Mann-Sturm. Cardoso, bewacht von Schmidt, sollte dahinter zentral die Fäden ziehen. Umgekehrt nahm Gravesen Wosz in seine Obhut. Herthas Antwort auf die HSV-Offensivtaktik war eine Viererkette, in der Rehmer (gegen Präger) und Van Burik (Mahdavikia) außen die Seiten hielten. Mit Sverrisson als ständigem Yeboah-Bewacher gab es jedoch eine klare Zuordnung. Rekdal schob sich immer wieder vor die eigene Abwehr.

Spielverlauf: Hier die stark auf Absicherung orientierten Herthaner, dort die auf Konter lauernden Hamburger - eine Konstellation, die anfangs wenig Spielfluss erlaubte. Bei den Berlinern erwies sich die bessere Zuordnung jedoch später als entscheidender Trumpf. Präger rannte außen viel, verfing sich allerdings ebenso wie Yeboah ständig in der sicheren Viererkette um Rekdal. Cardoso kam gegen seinen Bewacher Schmidt kaum wirkungsvoll zum Zuge. Herausgespielte Torchancen besaßen Seltenheitswert.

Beim Gastgeber spielte vorne Alves neben der Musik, vor allem beraubte der in jener Situation übereifrige Brasilianer Wosz vor der Pause einer guten Einschussmöglichkeit. Die Schlüsselfiguren des Abends meldeten sich nach dem Seitenwechsel. Der aufgerückte Sverrisson legte zweimal auf, Preetz schloss zweimal eiskalt ab. Zu jenem Zeitpunkt hatte Khatibi längst Cardoso ersetzt, der allerdings zentral ebenso farblos wie sein Vorgänger blieb. Erst mit der Hereinnahme von Doll, Khatibi rückte jetzt auf die Präger-Position vor, drehten die Hamburger nochmals auf. Zu spät.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Berliner, da der HSV lange Zeit zu verhalten spielte.

Von Ralf Canal und Steffen Rohr

Der 21. Spieltag im Überblick

20.02.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3) - 
Rehmer (3,5) , 
Sverrisson (2)   
Rekdal (3,5)   
van Burik (3)   
Deisler (3) , 
An. Schmidt (3) , 
Mandreko (4,5)   
Wosz (3)   
Preetz (1,5)        
Alex Alves (5)   

Einwechslungen:
46. Daei (4) für Alex Alves
55. Roy (4)    für Mandreko
85. Veit für Wosz

Trainer:
Röber
Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (3,5)   
Hertzsch (4) , 
Hoogma (2,5) , 
Panadic (3,5) - 
Gravesen (3,5)   
F. Ernst (3,5) , 
N. Kovac (4)    
Cardoso (5)   
Mahdavikia (4) , 
Yeboah (5) , 
Präger (5)   

Einwechslungen:
52. Khatibi (4,5) für Cardoso
68. Bäron für Präger
68. Doll für Gravesen

Trainer:
Pagelsdorf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Preetz (65., Linksschuss, Sverrisson)
2:0
Preetz (82., Linksschuss, Sverrisson)
2:1
N. Kovac (88., Kopfball, Doll)
Gelbe Karten
Hertha:
Sverrisson
(7. Gelbe Karte)
,
Roy
(4.)
,
Rekdal
(3.)
,
van Burik
(3.)
HSV:
Butt
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
18.02.2000 20:00 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
48067
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Uwe Kemmling (Kleinburgwedel)   Note 5
versäumte es, Präger (10.) und Ernst (57.) Gelb zu zeigen. Fatal aber der Fehler von Assistent Glindemann, der beim 1:0 mit seiner Abseits-Anzeige die HSV-Abwehr entscheidend verwirrte.
Spieler des Spiels:
Michael Preetz
Ohne Worte. Der Berliner lässt momentan nur Tore sprechen.
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