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Werder Bremen

 - 

Hertha BSC

 

4:1 (3:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Neben Bode und Maximow musste Werder-Trainer Schaaf mit Cesar nun auch noch einen dritten Stammspieler ersetzen. Für den Brasilianer trat Barten in der Abwehrkette an. Auch bei Hertha war ein Wechsel in der Defensivabteilung notwendig, an Stelle von Van Burik (Knieprellung) spielte Hendrik Herzog. Die zuletzt so erfolgreiche Mannschaft wurde aber auch auf zwei weiteren Positionen verändert. Im Mittelfeld kamen Mandreko und Veit für Roy und Michalke.

Taktik: Den Bremern gelang es wieder - wie schon im Heimspiel gegen Stuttgart (2:1) - den Gegner in der Anfangsphase zu überrumpeln. Hohes Tempo von Anfang an, klare Konzepte für die Offensive, Hertha konnte nicht mithalten. Erst als die Partie nach 20 Minuten quasi schon entschieden war, gelang es den Berlinern, mehr Spielanteile zu erkämpfen. Ihr Regisseur Wosz war allerdings dauerhaft zu sehr mit Defensivaufgaben beschäftigt, so dass das Angriffsspiel nur selten ideenreich gestaltet wurde. Torgefährlichkeit entwickelte Hertha nur, wenn über die Flügel angegriffen und der kopfballstarke Preetz gesucht wurde. Dieses Mittel setzten die Berliner zu selten ein. Werder verlor mit zunehmender Spieldauer zwar die Dominanz auf dem Platz, geriet aber dennoch nicht ernsthaft in Gefahr, die Begegnung zu verlieren.

Spielverlauf: Zwei Kopfball-Tore nach Standardsituationen, dazu der von Ailton glänzend herausgespielte Treffer von Eilts - in der Berliner Abwehr herrschte 20 Minuten lang Chaos, Werder hatte wenig Mühe, die Weichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Aber immerhin gelang es den Berlinern, den Schock des 0:3-Rückstands zu verdauen. Über Kampf und Einsatz gelang es ihnen, ein in der Folgezeit zumindest ebenbürtiger Gegner zu sein. Doch mehr als das erste Hertha-Tor von Alves sprang nicht heraus, weitere Chancen vergaben der Brasilianer und vor allem Preetz. Als sich später auch Herthas Abwehrspieler zunehmend nach vorn orientierten, setzte Ailton sein Konter-Tor dagegen.

Fazit: Das Ergebnis spiegelt die Spielanteile nicht korrekt wider, verdient war der Sieg der Bremer aber allemal.

Von Hubert Meyer und Bernd Jankowski

13.02.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (2,5) - 
Tjikuzu (2,5) , 
Barten (2,5) , 
Baumann (2)    
Wiedener (3)    
Frings (2,5) , 
Trares (2)    
Eilts (3)        
Herzog (2,5) - 
Ailton (2)    
Pizarro (4)    

Einwechslungen:
70. Skripnik für Wiedener
75. Dabrowski für Pizarro
85. Frey für Eilts

Trainer:
Schaaf
Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (3,5) - 
Herzog (4,5)    
Rekdal (4,5)    
Sverrisson (4,5)    
Rehmer (4)    
An. Schmidt (3,5) , 
Veit (3,5)    
Mandreko (3,5)        
Wosz (3,5) - 
Preetz (3,5) , 
Alex Alves (4)    

Einwechslungen:
84. Daei für Sverrisson
88. Roy für Mandreko

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Trares (8., Kopfball, Herzog)
2:0
Baumann (17., Kopfball, Herzog)
3:0
Eilts (20., Rechtsschuss, Ailton)
3:1
Alex Alves (50., Rechtsschuss, Preetz)
4:1
Ailton (78., Linksschuss, Trares)
Gelbe Karten
Bremen:
-
Hertha:
Rehmer
(1. Gelbe Karte)
,
Herzog
(4.)
,
Veit
(1.)
,
Mandreko
(1.)
,
Rekdal
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
11.02.2000 20:00 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
26400
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
9:7
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3
hatte die phasenweise schwer zu leitende Partie insgesamt recht ordentlich im Griff
Spieler des Spiels:
Bernhard Trares
Unermüdlicher, effektiver Arbeiter im Bremer Mittelfeld, Torschütze zum 1:0 und Vorbereiter des vierten Werder-Treffers.
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