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SC Freiburg

 - 

Eintracht Frankfurt

 

2:3 (1:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: SC-Trainer Volker Finke nahm nach dem Ulm-Spiel zwei Änderungen vor: Im Sturm ersetzte Sellimi den gesperrten Ben Slimane, Diarra spielte für Schumann (Knieprobleme) in der Abwehr. Jörg Berger setzte auf jene Mannschaft, die schon gegen Unterhaching ins Rennen ging.

Taktik: Freiburg setzte auf einen flexiblen Libero, der oft vor den Manndeckern spielte, auf ein flexibles zentrales Mittelfeld, laufintensives Kurzpass-Spiel und Raumdeckung. Bei der Eintracht spielte Heldt hinter den Spitzen, Weber übernahm die defensive Rolle vor der Abwehr. Libero Janßen spielte meist hinter der Innenverteidigung. Das Rezept über weite Strecken: Konterfußball.

Spielverlauf: Die Freiburger hatten deutlich mehr Spielanteile und setzten auf vorsichtige Offensive. Sie erarbeiteten sich Chancen (Baya, Zeyer, Bruns) und standen in der Defensive sicher. Salou und Fjörtoft waren gegen die nicht minder wuchtigen Kondé und Diarra bestens aufgehoben. Während beim SC Baya an fast jedem Angriff beteiligt war, versuchte Heldt auf Frankfurter Seite, die wenigen Konter einzuleiten. Am wirkungsvollsten war er, wenn er die Zentrale verließ und auf die Linksaußen-Position wechselte. Die Freiburger Führung war verdient und Folge der größeren Spielanteile. Frankfurt kam erst kurz vor der Pause zum ersten passablen Angriff. Im Abschluß versuchte sich Guié-Mien, der ansonsten wirkungslos blieb.

Nach dem 2:0 liefen die Gäste Gefahr, das Spiel hoch zu verlieren - auch wenn der schnelle Yang den Freiburgern deutlich mehr Probleme machte als der ausgewechselte Fjörtoft. Es waren schließlich drei individuelle Fehler, die für die totale Wende sorgten: Beim Freistoss vor dem 2:1 stand Bruns (ballsicher und couragiert) in der Mauer, obwohl er bei Standardsituationen Weber zugeteilt war; vor dem 2:2 unterläuft Korell ein fataler Ballverlust im Mittelfeld; beim 2:3 - wieder nach Freistoß - ist Salou ungedeckt von Kondé.

Fazit: Ein glücklicher Sieg der Frankfurter, die über eine Stunde lang enttäuschten. Den Ausschlag gaben die bessere Chancenverwertung und wenige Lichtblicke der starken Individualisten.

Von Uwe Marx und Peter Nickel

22.08.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Kondé (4) , 
B. Diarra (3)    
Hermel (3) - 
Willi (3) , 
Kobiashvili (4)    
Günes (3)            
A. Zeyer (3)    
Baya (2) - 
Sellimi (3,5)    
F. Bruns (3,5)    

Einwechslungen:
46. Korell (5)     für A. Zeyer
73. Pavlin für Günes
80. Hampl für F. Bruns

Trainer:
Finke
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
Janßen (3) - 
Bindewald (3,5) , 
Kracht (3,5) - 
Zampach (3,5)    
Gebhardt (4) - 
Weber (2,5)    
Guié-Mien (4,5) - 
Heldt (3)    
Salou (2,5)            
Fjörtoft (5)    

Einwechslungen:
46. Dombi (3,5) für Zampach
46. C. Yang (3) für Fjörtoft
83. Falk für Heldt

Trainer:
Berger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Sellimi (39., Foulelfmeter, Sellimi)
2:0
Günes (51., Rechtsschuss, Baya)
2:1
Weber (72., Kopfball, Heldt)
2:2
Salou (76., Rechtsschuss, Dombi)
2:3
Salou (86., Kopfball, Falk)
Gelbe Karten
Freiburg:
B. Diarra
(1. Gelbe Karte)
,
Kobiashvili
(1.)
,
Günes
(1.)
,
Korell
(1.)
Frankfurt:
Salou
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
21.08.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
25000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 3,5
weitgehend solide, übersah allerdings eine Tätlichkeit von Kracht gegen Bruns
Spieler des Spiels:
Zoubaier Baya
Spielbestimmend über 90 Minuten. Engagiert, lauf- und spielstark - der auffälligste Mann auf dem Platz.
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