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Werder Bremen

 - 

VfB Stuttgart

 

2:1 (2:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Beim VfB stand Balakov wieder in der Anfangsformation, nachdem er zuletzt vor der Winterpause nicht erste Wahl war. Im Gegensatz zu Ralf Rangnick, der aus dem Vollen schöpfen konnte, musste Werder-Coach Thomas Schaaf kurzfristig sein Team ändern. Entgegen den Erwartungen wurde Marco Bode (Achillessehnen-Probleme) nicht rechtzeitig fit. Für ihn rückte Wiedener auf die linke Außenposition in der Abwehrkette. Trares ersetzte Wicky (Rückenprobleme) im defensiven Mittelfeld.

Taktik: Die Grundaufstellungen beider Teams ähnelten sich: Vierer-Abwehrkette, Vierer-Mittelfeld, zwei Spitzen. Lediglich im Mittelfeld wurde die Symmetrie aufgegeben. Werder-Spielmacher Herzog trat offensiver auf als der Stuttgarter Balakov, dafür übernahm beim VfB Soldo eine defensive Rolle, allerdings ohne sich dauerhaft um Herzog zu kümmern. Vorteile sammelten die Bremer an den Seitenlinien. Pinto konnte sich gegen Wiedener nie durchsetzen, auf der anderen Außenbahn war Tjikuzu besser als Gerber. Stark die Innenverteidiger beider Teams. Baumann und Cesar, Bordon und Berthold erwiesen sich als echte Bollwerke.

Spielverlauf: Weil Trares und Herzog zwei Freistöße direkt verwandelten, konnte Werder die Weichen frühzeitig auf Sieg stellen. Unfreiwilliger Helfer war dabei nicht nur Berthold, der mit seinen Fouls beide Freistöße verursachte, sondern auch Wohlfahrt, der beim 1:0 kläglich daneben griff, und Schneider, der in der VfB-Mauer die Lücke zum 2:0 schaffte. Die Stuttgarter ließen sich vom Rückstand schocken, agierten fortan ebenso hektisch wie wirkungslos. Doch Werder konnte sich in dieser Phase nicht absetzen, beste Torchancen wurden vergeben, VfB-Keeper Wohl- fahrt machte seinen Fehler mehr als einmal wieder gut. Erst nach einer Stunde, als Rangnick mit Lisztes und Kuka neue Kräfte für die Offensive brachte, fanden die Stuttgarter zu druckvollem Angriffsspiel. Dem Anschlusstreffer von Lisztes folgte ein Powerplay des VfB mit einigen hochkrätigen Chancen. Die stark abbauenden Bremer hatten viel Mühe, den Sieg über die Zeit zu retten.

Fazit: Ein verdienter Erfolg der Bremer, der aber in den letzten 30 Minuten noch in Gefahr geriet.

Von Hubert Meyer und Bernd Jankowski

06.02.00
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (2) - 
Tjikuzu (3) , 
Baumann (2,5) , 
Julio Cesar (2,5) , 
Wiedener (3,5) - 
Frings (2,5) , 
Trares (3)        
Eilts (3,5)    
Herzog (2)        
Pizarro (4)    
Ailton (3,5)

Einwechslungen:
78. Dabrowski für Herzog
90. Frey für Eilts

Trainer:
Schaaf
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Wohlfahrt (3,5)    
Thiam (3) , 
Berthold (3)    
Bordon (2,5) , 
T. Schneider (4,5)    
Soldo (4) - 
Pinto (5) , 
Balakov (4)    
Gerber (4) - 
Dundee (4,5) , 
Ganea (5)    

Einwechslungen:
60. Carnell (4) für T. Schneider
60. Lisztes (2,5)         für Balakov
60. Kuka (3,5) für Ganea

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Trares (6., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:0
Herzog (13., direkter Freistoß, Linksschuss)
2:1
Lisztes (68., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Bremen:
Pizarro
(3. Gelbe Karte)
,
Trares
(2.)
Stuttgart:
Berthold
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Lisztes
(3.)
,
Wohlfahrt
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
05.02.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
26000
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
9:7
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Dr. Franz-Xaver Wack (Biberbach)   Note 2,5
mit ordentlicher Leistung in einem hektischen, nicht leicht zu leitenden Spiel
Spieler des Spiels:
Andreas Herzog
Kreativer, einsatzfreudiger Regisseur der Bremer, dazu Schütze des zweiten Werder-Tores.
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