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SPIELBERICHT

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Personal: SC-Trainer Finke musste Baya und Sellimi (beide mit Tunesien beim Afrika-Cup) verzichten. Außerdem fehlten Günes, Schumann und Zkitischwili verletzt und Korell Gelb-gesperrt. Iaschwili gab nach Knieproblemen sein Comeback, Ramdane spielte im zentralen Mittelfeld. Ulms Coach Andermatt hatte die freie Wahl und entschied sich für Unsöld (statt Wise) auf der linken Außenbahn.

Taktik: Freiburg spielte mit Libero vor den Manndeckern, einem fünfköpfigen Mittelfeld und zwei Angreifern. Den offensivsten Part in der Zentrale übernahm Ramdane. Ulm trat in der bekannten 4-4-2-Formation an, mit einer Viererkette auf einer Höhe in der Abwehr und einer Rautenformation im Mittelfeld.

Spielverlauf: Die ballorientierte, auf permanentes Verschieben angelegte Spielweise hier wie dort sorgte dafür, dass die Räume extrem verengt wurden. Besonders die Ulmer hatten dadurch Probleme im Offensivbereich. Zu selten wurden spielerische Lösungen in gewohnter Kurzpass-Manier gesucht. Stattdessen gab es viele Befreiungsschläge. Die Freiburger taten sich ebenfalls schwer, weil die Gäste in der Defensive diszipliniert und aggressiv auftraten und bei der Balleroberung effektiver waren als in der Ballverwertung. Kombinationen über mehrere Stationen gelangen beiden Teams selten, Einzelaktionen überwogen. In der Vorwärtsbewegung war Ulm zu ungefährlich, zumal Leandro und Van der Haar defensiv viel Fleißarbeit verrichteten und von der soliden Freiburger Innenverteidigung gut kontrolliert wurden.

Nach dem Wechsel, speziell nach der Roten Karte gegen Stadler, änderte sich das Bild. Ulm spielte couragierter und setzte die passiven Freiburger mehr unter Druck. Trainer Andermatt versetzte Bodog in die Innenverteidigung, beorderte Rösler auf die linke, Scharinger auf die rechte Seite, ließ Maier in der Vierer-Kette außen rechts spielen und verzichtete auf einen Stürmer. Die Gastgeber suchten jetzt vermehrt Kontersituationen aus einer sicheren Abwehr heraus, nutzten jedoch einige vielversprechende Ansätze - zumal in Überzahl - bis zum 2:0 nicht konsequent genug aus.

Fazit: Freiburg siegte verdient auf Grund der größeren Spielkontrolle und der deutlich höheren Anzahl an Torchancen.

Von Uwe Marx, George Moissidis und Peter Nickel

06.02.2000, 14:34
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3,5) - 
Kondé (3) , 
B. Diarra (3) - 
Hermel (3) - 
A. Zeyer (4) - 
Willi (4)   
Weißhaupt (3)   
Kobiashvili (3) - 
Ramdane (4)   
Iashvili (4,5)   
Ben Slimane (2)        

Einwechslungen:
68. Müller für Ramdane
75. Bruns für Iashvili
83. Kohl für Willi

Reservebank:
Reus (Tor)
,
Böttjer

Trainer:
Finke
SSV Ulm 1846
Aufstellung:
Laux (2) - 
Bodog (4)   
Rui Marques (3,5) , 
Stadler (5)   
Radoki (3,5) - 
Otto (3,5) - 
Maier (4)   
Unsöld (3)      
Gora (4)   
Leandro (4) , 
van de Haar (4)   

Einwechslungen:
55. Scharinger (4) für Unsöld
55. Rösler (4) für van de Haar
77. Zdrilic für Maier

Trainer:
Andermatt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ben Slimane (23., Rechtsschuss)
2:0
Ben Slimane (80., Rechtsschuss)
Rote Karten
Freiburg:
-
Ulm:
Stadler
(50., Tätlichkeit, Ramdane)

Gelbe Karten
Freiburg:
Weißhaupt
(1. Gelbe Karte)
Ulm:
Bodog
(3. Gelbe Karte)
,
Unsöld
(3.)
,
Gora
(4.)

Besondere Vorkommnisse
Laux hält Foulelfmeter von Weißhaupt (51.)

Spielinfo

Anstoß:
05.02.2000 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion
Zuschauer:
24800
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 2
lag bei allen wichtigen Entscheidungen richtig
Spieler des Spiels:
Mehdi Ben Slimane
Effektiv wie nie in der Offensive, fleißig zudem in der Defensive.
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