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SC Freiburg

 - 

VfL Wolfsburg

 

1:1 (0:1)

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SPIELBERICHT

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Personal : Nach dem 2:0 in Kaiserslautern ersetze SC-Trainer Volker Finke den gelb-rot-gesperrten Baya durch Korell. Auch Wolfgang Wolf nahm nach der Niederlage gegen Ulm (1:2) nur eine Änderung vor: Er brachte bei Anpfiff Akonnor für Maltritz.

Taktik : Freiburgs Libero Hermel spielte wie gewohnt meist vor den Manndeckern, im zentralen Mitttelfeld zog sich Zeyer am weitesten zurück, Korell und Weißhaupt waren hinter dem Zwei-Mann-Sturm offensiver ausgerichtet. Beim VfL waren die Halbpositionen im Mittelfeld defensiv besetzt (Dammeier, Nowak), davor spielte in der Offensiv-Zentrale Akonnor. Bei Ballbesitz rückte dieser jedoch oft in die Sturmspitze, ein Stürmer (meist Juskowiak) ließ sich dann etwas zurückfallen.

Spielverlauf : Der Sportclub hatte von Beginn an mehr Ballbesitz, Wolfsburg zog sich zurück, agierte auf den Außenbahnen und im Zentrum defensiv und verlegte sich aufs Kontern. Knapp zwanzig Minuten lang gelang keinerlei Entlastung, dann jedoch traf Juskowiak nach Unstimmigkeiten in der Freiburger Defensiv-Zentrale mit dem ersten Torschuss zum 0:1. Gefährlich wurde es für die Gäste nur dann, wenn der SC per Kurzpass den Weg zum Tor suchte; bei hohen und weiten Flanken dagegen dominierte die Wolfsburger Defensive. Auffälligster Spieler war in dieser Phase Levan Kobiaschwili, der oft von der linken Außenbahn ins Zentrum zog. Hier hatten die Freiburger nach dem Ausfall von Baya Probleme.

Der schnelle Ausgleich nach der Pause leitete eine vielversprechende, allerdings recht kurze Drangphase der Gastgeber ein. Danach blieben die Defizite die alten: Es wurden nur wenige Torchancen herausgespielt, im Aufbau gab es - auch angesichts nachlassender Kraft - Defizite. Die Einwechselung von Stürmer Ben Slimane brachte noch einmal Bewegung in die Freiburger Aufstellung. Ramdane rückte auf die rechte Außenbahn, Willi auf die linke, Kobiaschwili wechselte ins zentrale Mittelfeld. Auf ihren neuen Positionen konnte jedoch keiner überzeugen. Stattdessen herrschte eine gewisse Unordnung, die die Wolfsburger am Ende zu einigen guten Ansätzen bei Kontern nutzten. Wie auf der Gegenseite blieben jedoch auch sie ohne nachhaltige Gefahr in Tornähe.

Fazit : Ein gerechtes Ergebnis, auch wenn Freiburg 60 Minuten lang dominierte und mehr Torchancen hatte.

Von Uwe Marx und Peter Nickel

19.12.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3) - 
Kondé (5) , 
B. Diarra (2,5) - 
Hermel (3,5)    
A. Zeyer (5)    
Willi (4) , 
Korell (3)    
Kobiashvili (3) - 
Weißhaupt (3,5) - 
Ramdane (4,5)    
Sellimi (2)    

Einwechslungen:
60. Ben Slimane (4,5) für A. Zeyer
71. Günes für Hermel
78. Kohl für Ramdane

Trainer:
Finke
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (3) - 
Ballwanz (4)    
Kryger (4) , 
Biliskov (3) - 
Däbritz (4,5) , 
Nowak (3,5)    
Dammeier (3,5)    
Weiser (4) - 
Akonnor (3) - 
Feldhoff (5,5)    
Juskowiak (3)        

Einwechslungen:
85. Wück für Feldhoff

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Juskowiak (19., Linksschuss, Dammeier)
1:1
Sellimi (48., Linksschuss, Weißhaupt)
Gelbe Karten
Freiburg:
Korell
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Wolfsburg:
Ballwanz
(3. Gelbe Karte)
,
Nowak
(2.)
,
Dammeier
(2.)
,
Juskowiak
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
18.12.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
23500
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
7:0
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2,5
alles in allem souverän, auch als es etwas hektisch wurde
Spieler des Spiels:
Adel Sellimi
Ballsicher, couragiert, unermüdlich. Gleichermaßen wichtig als Torschütze und Anspielstation.
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