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1. FC Kaiserslautern

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SC Freiburg

 
1. FC Kaiserslautern

0:2 (0:0)

SC Freiburg
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Bundesliga, 16. Spieltag, 1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg 0:2 (0:0)

Weitere Pleite für die Pfälzer

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Personal : Zwei Veränderungen bei beiden Mannschaften: Kaiserslautern begann mit Ramzy als Libero, Strasser rückte auf die linke Seite, so dass Wagner draußen bleiben musste. Auf rechts kam Buck für Basler. Freiburg gegenüber dem 0:1 gegen Berlin mit dem genesenen Manndecker Kondé für Müller (mit Beckenprellung auf der Bank) und Ramdane - erstmals in der Anfangsformation - für Bruns (Oberschenkelzerrung) im Angriff.

Taktik : Kaiserslautern, durch die letzten beiden bösen Niederlagen verunsichert, begann stark defensiv, was sich personell durch die Dreierreihe Ratinho, Roos und Strasser im Mittelfeld ausdrückte. Freiburg war in diesem Bereich offensiver orientiert. Identisch die Aufgabenstellungen für die beiden Manndeckerpärchen, die jeweils ihre Gegner im Raum übernahmen.

Spielverlauf : Der SC begann seiner offensiven Ausrichtung entsprechend. Die Mannschaft spielte angriffsorientierter, gefährlicher und flexibler. Baya war der Endpunkt der ersten großem Chance, setzte aber seinen Kopfball nicht präzise genug an (7.). In der Folge bestätigte sich das schon häufig erlebte Manko der Freiburger: Sie schlugen aus ihrer Kreativität kein Kapital. Der FCK arbeitete sich langsam heran. Obwohl spielerisch unterlegen, setzte die Mannschaft mit langen, weiten Bällen Akzente. Die größten Gefahrenmomente entwickelten sich über die rechte Seite, wenn Buck seinen Turbo anwarf, oder nach Standardsituationen. Die linke Angriffsseite blieb weitgehend Brachland. Trotz der optischen Unterlegenheit ging Kaiserslautern mit einem Chancenplus in die Kabine.

Danach kam Rische, den das Publikum lautstark gefordert hatte, für Ramzy, der sich nach seiner Oberschenkelzerrung rein auf die Defensive beschränkt hatte. Sforza ging nach hinten, um für frühe Klarheit im Aufbau zu sorgen. Hristov spielte fortan hinter den Spitzen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Freiburg zog seinen Stil unbeirrt und unbeeindruckt durch. Der Lohn dafür war die Führung durch Ramdane, der mit einem Pass Sellimis loszog und von Koch nicht zu halten war. Pech für den Torschützen: Er musste wenig später mit einer Hüftprellung vom Platz. Spannend die Schlussphase, als Diarra Ratinhos Schuss ans Metall ablenkte und Korell unmittelbar darauf alles klar machte.

Fazit : Verdienter Sieg der Freiburger, die für die höhere Spielkultur am Ende belohnt wurden.

Von Uli Gerke und Peter Nickel

15.12.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (3) - 
Ramzy (4)    
H. Koch (4,5) , 
Schjönberg (5) - 
Roos (4) - 
Ratinho (3,5)    
Strasser (5)    
Buck (3,5)    
Sforza (4) - 
Djorkaeff (5) - 

Einwechslungen:
46. Rische (5) für Ramzy
46. Basler (4,5) für Buck
74. J. Pettersson für Strasser

Trainer:
Rehhagel
SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (2,5) - 
Kondé (3) , 
B. Diarra (3) - 
Hermel (3) - 
Kobiashvili (3,5) - 
Willi (3) , 
A. Zeyer (3,5) , 
Weißhaupt (3,5) - 
Baya (2,5)    
Ramdane (3)        
Sellimi (2)    

Einwechslungen:
65. Korell     für Ramdane
89. Ben Slimane für Sellimi


Trainer:
Finke

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ramdane (57., Rechtsschuss, Sellimi)
0:2
Korell (86., Linksschuss, Sellimi)
Gelb-Rote Karten
K'lautern:
-
Freiburg:
Baya
(80.)

Gelbe Karten
K'lautern:
Ratinho
(3. Gelbe Karte)
Freiburg:
-

Spielinfo

Anstoß:
15.12.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
38654
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Hermann Albrecht (Kaufbeuren)   Note 4
kaum gefordert, die zweite Gelbe Karte für Baya war überzogen
Spieler des Spiels:
Adel Sellimi
War ständig in Bewegung und bereitete beide Tore vor.
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