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SC Freiburg

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Hertha BSC

 
SC Freiburg

0:1 (0:0)

Hertha BSC
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SPIELBERICHT

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Personal: Freiburg gegenüber dem 2:2 in Schalke mit Manndecker Diarra für Schumann (Knöchelverletzung) und Libero Hermel für Korell. Berlin spielte im Vergleich zum 0:1 von Porto mit vier Neuen und einer Dreier- anstatt einer Viererkette in der Abwehr: Rekdal als Libero (für Verteidiger Van Burik), Covic für Rehmer (Halswirbelstauchung) auf der rechts, Hartmann für Neuendorf auf links sowie Daei (für Abwehrmann Konstantinidis) als zweiter Spitze.

Taktik: Die Gastgeber mit Raumdeckung über den ganzen Platz, die Manndecker übergaben ihre Gegenspieler, Libero Hermel spielte meist vor der Abwehr. Bei den Berlinern bewegte sich Rekdal meist auf Höhe seiner Verteidiger, Michalke unterstützte Wosz beim Versuch, schnell auf Offensive umzuschalten, während sich Schmidt in der Hauptsache um Abwehrarbeiten kümmerte.

Spielverlauf: Freiburg begann sensationell stark. Bruns sowie Zeyer boten sich bereits in den ersten vier Minuten gute Möglichkeiten, als vor allem Herzog orientierungslos wirkte. Angetrieben vom umsichtigen Hermel fädelten der eifrige Sellimi, der couragierte Bruns, der spielfreudige Baya, der verbesserte Weißhaupt, der stürmische Willi über rechts und der ballsichere Kobiaschwili über links mit Kurzpass- Staffetten viel versprechende Aktionen ein. Doch kam Freiburg mal zum Abschluss, dann war der reaktionsschnelle Kiraly auf dem Posten. Umgekehrt fuhr Hertha einige gefährliche Konter, weil Kobiaschwili zwei Mal in Laufduellen mit Covic aus unerfindlichen Gründen seinen Spurt abbrach. Daneben setzte der engagierte, ballsichere Michalke mit einem kernigen Fernschuss eine Duftmarke. Nach der Pause verebbte der Schwung der Freiburger, gewannen die Gäste mehr Spielanteile. Wosz wich nun häufig auf den linken Flügel aus, setzte von dort Akzente. Die erste Chance der Berliner in der zweiten Halbzeit nutzte der ansonsten unauffällige Daei.

Fazit: Ein schmeichelhafter Sieg der Gäste, weil Freiburg die Partie 70 Minuten lang dominierte, im Abschluss jedoch erst zu verspielt, dann zu umständlich war. Hertha genügte glanz- und leidenschaftsloses Dagegenhalten zu einem Arbeitssieg.

Von Uwe Marx und Peter Nickel

12.12.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3,5) - 
Müller (3)    
B. Diarra (4) - 
Hermel (2,5) - 
Willi (3) , 
A. Zeyer (5)    
Weißhaupt (3) , 
Kobiashvili (3,5) - 
Baya (2,5) - 
Sellimi (3,5) , 
F. Bruns (4)    

Einwechslungen:
71. Korell für A. Zeyer
77. Ramdane für F. Bruns
83. Kondé für Müller

Trainer:
Finke
Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (1,5) - 
Herzog (4)    
Sverrisson (3)    
Rekdal (2,5) - 
M. Hartmann (4)    
An. Schmidt (3,5)        
Michalke (2,5)    
Covic (3,5) , 
Wosz (4) - 
Daei (3)        
Preetz (4,5)

Einwechslungen:
58. van Burik (4)     für Herzog
59. Konstantinidis (4) für An. Schmidt
75. Thom für M. Hartmann

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Daei (76., Rechtsschuss, Sverrisson)
Gelbe Karten
Freiburg:
-
Hertha:
Daei
(2. Gelbe Karte)
,
Michalke
(1.)
,
van Burik
(1.)
,
Sverrisson
(5., gesperrt)
,
An. Schmidt
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
11.12.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
24500
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Hellmut Krug (Gelsenkirchen)   Note 1,5
souverän, machte fast alles richtig. Hätte lediglich den aggressiven Sverrisson, der nicht nur mit den Füßen, sondern auch (zu-)viel mit den Händen arbeitete, früher als in der Schlussminute verwarnen müssen
Spieler des Spiels:
Gabor Kiraly
Berlins Torwart spielte fehlerlos, zeigte bei Bruns' sattem Schuss, bei der von Sverrisson abgefälschten Willi-Flanke und bei Diarras Volley-Knaller von der Strafraumgrenze tolle Reflexe.
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