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SC Freiburg

 - 

VfB Stuttgart

 

0:2 (0:1)

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SPIELBERICHT

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Personal: Bei Freiburg kehrte Hermel (nach muskulären Problemen) auf die Liberoposition zurück, Kondé spielte wieder Manndecker, Schumann musste auf die Bank. Zudem begann Ben Slimane für den grippegeschwächten Baya, Weißhaupt rückte dafür ins Mittelfeld zurück. Eine Änderung bei Stuttgart: U-21-Nationaltorwart Hildebrand für Wohlfahrt (Grippe). Taktik: Beide Teams praktizierten Raumdeckung über den ganzen Platz, allerdings aus verschiedenen Grundordnungen heraus: Der VfB verteidigte mit zwei Viererketten, verschob sich kompakt und energisch Richtung Ball. Bei den Gastgebern spielte Hermel stets vor den Manndeckern, Sellimi ließ sich bei Stuttgarter Ballbesitz ins Mittelfeld zurückfallen. So machte der SC die Aufbauräume im Mittelfeld eng.

Spielverlauf: Freiburg ließ sich vom Stuttgarter Pressing schnell verunsichern, unter Druck unterliefen dem SC im Aufbau Fehlpässe en masse. Das Umschalten von Defensiv- auf Offensivverhalten geschah zu langsam, der läuferische Aufwand war viel zu gering. Zeyer hielt den Ball zu lange, Weißhaupt bewegte sich meist abseits der Brennpunkte und ließ sich nur in den Fuß anspielen. Zudem präsentierten sich fast alle Spieler schwach im Offensiv-Zweikampf. Lediglich Diarra, Kobiaschwili und Sellimi erreichten vor der Pause Normalform, außerdem zeigte Willi wenigstens Mut. Nur zweimal kombinierten sich die Gastgeber durch das VfB-Pressing, doch Sellimi und Willi scheiterten.

Die Stuttgarter präsentierten sich gut organisiert und stark im Defensivverhalten, allen voran Abräumer Soldo sowie die Innenverteidiger Berthold und Keller. Im Spiel nach vorne indes blieben auch sie blass, auch wenn sie ballsicherer wirkten als ihre Kontrahenten. Doch Dundee und Ganea - später Hosny - setzten sich nie entscheidend durch. Lediglich über links (Gerber) wurde der VfB ein bisschen gefährlich.

Nach der Pause lief beim SC gar nichts mehr zusammen, weil Sellimi gänzlich und Kobiaschwili nach 60 Minuten abtauchten und auch der eingewechselte Baya keine Wende mehr brachte.

Fazit: Ein verdienter Sieg des VfB, der ohne zu glänzen leichtes Spiel hatte und angesichts der vielen Freiburger Fehler nie in Gefahr geriet.

Von Harald Kaiser, Uwe Marx und Peter Nickel

28.11.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Golz (3,5) - 
Kondé (5) , 
B. Diarra (3)   
Hermel (5)   
Kobiashvili (3,5) - 
Willi (4,5)   
A. Zeyer (5) , 
Korell (5)   
Weißhaupt (5) - 
Ben Slimane (5)   

Einwechslungen:
46. Kohl (5,5) für Willi
56. Baya (4,5) für Ben Slimane
60. Günes (5) für Korell

Trainer:
Finke
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (2,5) - 
Thiam (3) , 
Berthold (2,5) , 
J. Keller (2) , 
Soldo (2) - 
Pinto (4) , 
Gerber (2)   
Lisztes (3)       
Ganea (4,5)   
Dundee (3,5)       

Einwechslungen:
38. Hosny (3,5) für Ganea
82. Carnell für Gerber
89. Kauf für Dundee

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Lisztes (20., Linksschuss)
0:2
Dundee (76., Rechtsschuss, Gerber)
Gelbe Karten
Freiburg:
Hermel
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
B. Diarra
(3.)
Stuttgart:
Lisztes
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
26.11.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Dreisamstadion, Freiburg
Zuschauer:
25000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
2:3
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Alfons Berg (Konz)   Note 3
ohne Probleme in einem fairen Spiel
Spieler des Spiels:
Heiko Gerber
Schon vor der Pause Sieger im Duell mit Willi, in der zweiten Halbzeit defensiv ohne Probleme gegen Kohl sowie ballsicher und gefährlich bei vielen Vorstößen an die Grundlinie. Schöne Vorarbeit zum 0:2.
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