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VfB Stuttgart

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Werder Bremen

 
VfB Stuttgart

0:0 (0:0)

Werder Bremen
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SPIELBERICHT

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Personal: Der VfB startete mit vier Neueinkäufen: Rangnick schickte eine neue Innenverteidigung mit Todt und Bordon sowie einen neuen Angriff mit Kuka und Ganea aufs Feld. Djordjevic besetzte die rechte Außenbahn, auf der linken Seite erhielt Carnell den Vorzug vor Neu-Nationalspieler Gerber, der nicht einmal auf der Bank saß. Balakov spielte trotz noch nicht vollständig auskuriertem Innenbandanriss im Knie. Von Harald Kaiser und Thomas Roth Schaaf brachte Tjikuzu, den Neuzugang von den eigenen Amateuren, auf der rechten Seite und ließ den offensiven Mittelfeldspieler Dabrowski zunächst draußen.

Taktik: Beide Mannschaften traten in der gleichen Grundaufstellung, einem 4-4-2-System an, wobei Werders Außenverteidiger Tjikuzu und Wiedener offensiver agierten als die Stuttgarter Thiam und Keller. Die beiden Bremer Innenverteidiger Baumann und Barten spielten permanent als Manndecker. In Nuancen unterschiedlich auch die Interpretationen der Viererketten im Mittelfeld, die beim VfB durch Djordjevic und Carnell offensiver ausgerichtet war als bei Werder, wo Eilts, Wicky und Frings sehr vorsichtig auftraten.

Spielverlauf: Schon nach drei Minuten hätte Kuka freistehend vor Rost einen Treffer erzielen und so die bestehenden Strukturen aufbrechen können. Doch so zog sich das Anfangs-Bild bis zum Ende durch. Werder präsentierte sich zögerlich, zuerst auf Torsicherung bedacht. Die Laufwege der meisten Spieler waren eher defensiv ausgerichtet. Da zudem im Aufbau relativ viele Fehlpässe produziert wurden - bestes Beispiel: der eifrige Nachwuchsmann Tjikuzu -, blieben konstruktive Angriffe die Ausnahme. Nur nach Soldos Platzverweis streckten die Bremer die Fühler ein wenig kecker aus. Dieser Temperamentsausbruch mündete in Wickys Kopfball, den Carnell von der Linie kratzte (60.), und verpuffte ebenso schnell, wie er gekommen war.

Der VfB war engagierter. Doch da Balakov in der Zentrale die Fäden nicht in die Hand bekam - ein Fehlpass des Regisseurs führte auch zum Konter und als Spätfolge zu Soldos Ausschluss - wur- de der Druck nie so hoch, dass das Abwehrbollwerk des Gegners fiel. Einzelne Risse, für die vor allem der eifrige Carnell über die linke Außenbahn sorgte, flickte der souveräne Rost.

Fazit: Verdientes 0:0. Stuttgart im Aufbau nicht energisch und im Abschluss nicht präzise genug. Bremen zu vorsichtig.

15.08.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Wohlfahrt (3) - 
Thiam (2,5) , 
Todt (3) , 
Bordon (3) , 
J. Keller (4) - 
Soldo (3,5)    
Djordjevic (4,5)    
Carnell (2,5) - 
Balakov (4,5) - 
Ganea (4)    
Kuka (4,5)    

Einwechslungen:
58. Endreß für Djordjevic
67. Catizone für Ganea
76. Dundee für Kuka

Trainer:
Rangnick
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (1,5) - 
Baumann (2,5) , 
Barten (3,5) - 
Tjikuzu (4,5)    
Wiedener (4,5) - 
Frings (4) , 
Eilts (2,5) , 
Wicky (2,5) - 
Maksymov (5) - 
Seidel (4,5)    
Bode (3,5)

Einwechslungen:
72. Bogdanovic für Seidel
73. Dabrowski für Tjikuzu

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelb-Rote Karten
Stuttgart:
Soldo
(57.)
Bremen:
-

Spielinfo

Anstoß:
14.08.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
33000
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
6:5
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Georg Dardenne (Nettersheim)   Note 3
ordentliche Gesamtleistung, ob Soldo vor seinem Platzverweis im Laufduell Bode mit Absicht touchierte, ist nicht definitiv zu klären
Spieler des Spiels:
Frank Rost
Vereitelte die wenigen, aber hochkarätigen Gelegenheiten des VfB.
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