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Hamburger SV

 - 

MSV Duisburg

 

4:1 (2:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Beim Hamburger SV nahm Trainer Pagelsdorf drei Veränderungen vor. Für Dembinski, Groth (Zerrung) und Ernst kamen Babatz, Jepsen und Kirjakow. Bei den Duisburgern fehlte der grippekranke Hajto. Für ihn brachte Friedhelm Funkel Stefan Emmerling.

Taktik: Der HSV startete mit einem 3-4-1-2-System. Vor der Dreier-Abwehrkette bildeten Fischer und Babatz (rechts) zusammen mit Jepsen und Hollerbach (links) eine Vierer-Reihe. Hinter den Spitzen Yeboah und Kirjakow sollte - vorgeschoben - Gravesen die Fäden ziehen.

Die Duisburger mit der klassischen Abwehrformation. Emmerling spielte hinter seinen Manndeckern Komljenovic und Wohlert. Davor sollten Vana (zentral), Wedau und Hirsch die Räume eng machen. Hoersen (rechts) und Neun (links) hatten die Aufgabe, auf den Außenbahnen zu marschieren und die in der Spitze lauernden Spies und Beierle mit Flanken zu bedienen. Ein auf Ballkontrolle ausgerichtetes System, das durch Konterfußball Erfolg bringen sollte.

Spielverlauf: Der Hamburger SV versuchte von Beginn an die Duisburger unter Druck zu setzen. Dabei überzeugte das Umschalten von Abwehr auf Angriff. Allerdings waren die Hanseaten in Strafraumnähe meistens mit ihrem Latein am Ende. Yeboah und Kirjakow, zunächst zu unbeweglich, steigerten sich nach dem Führungstor durch Gravesen, wirkten später spritzig und zweikampfstark. Überhaupt überzeugte der HSV durch sein aggressives Zweikampfverhalten. Die Duisburger spielten gut mit, gefielen phasenweise (vor allem 20 Minuten nach der Pause) durch gelungene Kombinationen im Mittelfeld, doch der unbedingte Zug zum Tor war nicht zu sehen. Da sich die Gäste außerdem zu viele individuelle Fehler leisteten, wurden sie vom HSV gnadenlos bestraft.

Gefährlich wurde es meistens für Duisburg, wenn Hollerbach über die linke Seite vorpreschte, um Yeboah oder Kirjakow zu bedienen. Die rechte Seite (Fischer) wirkte dagegen recht flügellahm. Kritisch anzumerken ist, daß sich der HSV trotz Führung immer wieder durch eigene Konzentrationsfehler aus dem Konzept bringen ließ. Außerdem enttäuschte Dembinski, der in der Rolle des verletzt ausgeschiedenen Gravesen überfordert war.

Fazit: Verdienter Sieg, weil der HSV im Abschluß clever und cool reagierte.

Es berichten Hans-Günter Klemm und Hubert Meyer

18.10.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (3) - 
Panadic (2) , 
Hoogma (3) , 
Hertzsch (3)    
Fischer (4,5) , 
Babatz (3) , 
Jepsen (3,5)        
Hollerbach (2) - 
Gravesen (2)        
Kiriakov (2)            
Yeboah (3)

Einwechslungen:
46. F. Ernst (4) für Hertzsch
56. Dembinski (4,5) für Gravesen
74. Böger für Jepsen

Trainer:
Pagelsdorf
MSV Duisburg
Aufstellung:
Gill (4) - 
Emmerling (4) - 
Komljenovic (4) , 
Wohlert (5) - 
Vana (4,5) - 
Wedau (4)        
Hirsch (4)    
Neun (5) - 
Hoersen (4,5) - 
U. Spies (5)    
Beierle (4)    

Einwechslungen:
56. Frydek (4) für Wedau
56. E. Andersen (3,5) für U. Spies

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gravesen (17., Rechtsschuss)
2:0
Kiriakov (37., Linksschuss, Yeboah)
3:0
Kiriakov (70., Rechtsschuss, Hollerbach)
4:0
Kiriakov (79., Foulelfmeter, Yeboah)
4:1
Beierle (90., Kopfball, Neun)
Gelbe Karten
HSV:
Jepsen
(2. Gelbe Karte)
Duisburg:
Wedau
(2. Gelbe Karte)
,
Hirsch
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
17.10.1998 15:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
22181
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
2:4
Schiedsrichter:
Alfons Berg (Konz)   Note 2,5
manchmal etwas zu großzügig, ansonsten aber jederzeit Herr der Lage
Spieler des Spiels:
Sergei Kiriakov
Zweimal entscheidend schneller als Bewacher Wohlert, verwandelte er zudem seinen Elfmeter ganz sicher.
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